Nach "Abstiegsorgie" am Pferd zeigt TG Weilheim-Oberland starke Leistung zum Abschluss in Pfuhl

Rückschlag gut weggesteckt

+
Das Team der TG Weilheim-Oberland stehend von links: Gabriel Kofler, Korbinian Schwald, Sebastian Siegl, Nikolai Wolf, Mathias Kuntze-Fechner, Sergej Gerassimov, Florian Fabian, Joachim Lochstampfer und Trainer Michael Krocka sowie Teamchef Stefan Schmitz (vorne knieend).

Weilheim – Eine Steigerung gegenüber dem vorherigen Auftritt zeigten die Turner der TG Weilheim-Oberland beim vierten und letzten Wettkampftag der Landesliga 1.

Die Mannschaft mit den Weilheimern Sergej Gerassimov, Joachim Lochstampfer und Florian Fabian, dem Mittenwalder Teamchef Stefan Schmitz sowie den Tölzern Mathias Kuntze-Fechner, Nikolai Wolf, Sebastian Siegl, Korbinian Schwald und Gabriel Kofler holte sich in Pfuhl einen guten dritten Platz, nachdem es zuvor in Rehau nur zu Rang vier reichte. „Das war ein versöhnlicher Abschluss“, urteilte Sandra Hütter, die Sprecherin der TSV-Turner.

Beim letzten Einsatz in der Saison fehlten bei der TG die Verletzten Felix Zäuner und Daniel Hütter. Trainer Michael Krocka musste deshalb aber nicht ran, da genügend Alternativen zur Verfügung standen. Wie bereits bei den Wettkämpfen zuvor startete das Team am Pauschenpferd. „Da vollzog sich zunächst eine regelrechte Abstiegsorgie“, berichtete Hütter, nachdem alle TG-Turner vom Pferd fielen und dadurch nur eine bescheidene Wertung herauskam. Den Rückschlag steckten sie aber gut weg. „Danach folgte eine fulminante Leistung“, lobte Hütter. An den Ringen und beim Sprung holte die TG so viele Punkte, wie noch nie in dieser Saison. Auch beim Sprung wusste die Mannschaft zu überzeugen. Sehr stark präsentierte sich die Truppe ebenfalls am Barren, wobei sie auch das Missgeschick von Teamchef Schmitz, der sich zum ersten Mal verturnte, gut kompensierte. Am Reck standen der TG vier gleichwertig gute Turner zur Verfügung, die ihre Übungen sauber absolvierten.

Zum Abschluss zeigten sich die jungen Athleten der TG am Boden ebenfalls in guter Verfassung, so dass sich die Mannschaft die zweithöchste Wertung sicherte. „Für die kommende Saison ist das Ziel, möglichst in Bestbesetzung, wieder beim Aufstieg in die Bayernliga ein Wörtchen mitreden zu können“, erklärte Hütter.

Von Roland Halmel

Auch interessant

Meistgelesen

Entscheidungs-Wochenende für den SV Peiting in der Luftpistolen-Bundesliga
Entscheidungs-Wochenende für den SV Peiting in der Luftpistolen-Bundesliga
Titelfight in Hamburg
Titelfight in Hamburg
Spannendes Finale
Spannendes Finale
Heimvorteil genutzt
Heimvorteil genutzt

Kommentare