Weilheimer Alex Rigas gewinnt in Düsseldorf seinen elften Profikampf

Alex Rigas nach Sieg in Düsseldorf.
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Auch seinen elften Profikampf gestaltete der Weilheimer Alex Rigas erfolgreich.

Weilheim/Düsseldorf – Nicht ganz unerwartet erwies sich der elfte Profikampf von Alex Rigas als ein richtig hartes Stück Arbeit.

„Das war ein mühsamer Kampf“, erklärte der 28-jährige Weilheimer nach dem Super-Mittelgewicht-Duell gegen Patrick Mendy, das er am Ende aufgrund der Punktrichterentscheidung für sich entschied. „Gewonnen ist gewonnen, auch wenn es kein boxerischer Leckerbissen war“, gestand Rigas nach dem Fight in Düsseldorf über acht Runden gegen den 30-Jährigen aus Gambia, der in England lebt. „Man hat gemerkt, dass er viel Erfahrung hat, er boxte aber auch recht unsauber“, erklärte Rigas, der in diesem Kampf erstmals ohne seinen früheren Boxstall von Ex-Weltmeister Levent Cukur auftrat.

„Ich promote mich jetzt selbst und habe ein eigenes Team zusammengestellt“, berichtete der Deutsch-Grieche alias „Alex The Great“. Zu seiner Truppe gehört auch der Peißenberger Trainer Jürgen Grimbs, der ihn schon als jungen Burschen bei den TSV-Faustfechtern betreute. „Die Unterstützung meiner Fans aus Peißenberg und Umgebung war auch in Düsseldorf wieder super“, freute sich Rigas über die Busladung voller Zuschauer aus dem Pfaffenwinkel, die den Weg ins Rheinland nicht gescheut hatten. Die Fans bekamen einen über weite Strecken zähen Fight geboten. „Ich bin nicht so in den Kampf reingekommen, wie ich es mir vorgestellt hatte“, räumte Rigas ein. Seine Taktik, den Kontrahenten mit dem Kampfnamen „Tiger“ auszukontern, ging nicht auf. Stattdessen rieben sich beide Boxer immer wieder im Clinch auf. „Ich bekam auch einige Schläge auf den Hinterkopf, was spät mit Punktabzug für Mendy bestraft wurde“, erklärte der Weilheimer, der letztlich froh war, als Sieger aus dem Ring zu steigen. „Der Kampf war eine gute Erfahrung. Jetzt wissen mein Team und ich, woran wir arbeiten müssen“, blickte Rigas schon wieder voraus.

Sein nächstes Ziel ist, noch im Dezember das Dutzend an Profi-Einsätzen voll zu machen. „Die Chancen stehen gut, dass ich in München boxen werde“, sagte Rigas, der hofft, dass dieses quasi Heimspiel seine Fans dann auch mitverfolgen können. „Wegen Corona gibt es natürlich noch einige Fragezeichen“, meint der Weilheimer abschließend.

Von Roland Halmel

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