Weilheimer setzen sich gegen Nördlinger mit 83:58 durch – ESV-Herren ebenfalls erfolgreich

Überraschung gegen Tabellenführer

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Nach dem Überraschungssieg gegen Nördlingen bedankten sich Weilheims Basketballer bei ihren Fans.

Weilheim - Eine faustdicke Überraschung gelang den Weilheimer Basketballern beim Heimspiel gegen den TSV Nördlingen.

Nach dem völlig verkorksten Liga- und Pokalspiel in der Vorwoche meldeten sich die Kreisstädter mit einem 83:58 (50:28)-Heimerfolg gegen den Spitzenreiter zurück. „Den Sieg sollte man nicht überbewerten“, hielt Weilheims Coach Benedikt Schiebilski den Ball danach flach, schließlich fehlten bei den Gäste die beiden Topscorer. Detavious Cantrell und Garny Garcia Nivar, die zusammen pro Spiel im Schnitt fast 50 Punkte markieren, saßen wegen einer Sperre und einer Verletzung nur auf der Bank. „Dennoch gibt uns das Spiel Selbstvertrauen“, zeigte sich Schiebilski mit dem Auftritt seiner Truppe trotz zwischenzeitlicher Schwächephasen zufrieden. Die Weilheimer starteten zunächst verunsichert in die Partie. Nach dem 4:8 (4.) war es schließlich Alex Thumser, der seine Teamkollegen wachrüttelte. Mit neun Punkten im ersten Durchgang hatte er großen Anteil an der Führung der Hausherren zum Viertelende. Den Schwung nahmen die körperlich überlegenen Weilheimer in den zweiten Durchgang mit. Mit sehr viel Bewegung in der Offensive schafften sie immer wieder Räume, die zu erfolgreichen Abschlüssen führten. Die Größenvorteile bescherten den Hausherren zudem ein klares Plus bei den Rebounds. In Summe brachte dies den Kreisstädtern beim Seitenwechsel bereits eine komfortable 22-Punkte Führung. Nach der Pause kam das Angriffsspiel der Weilheimer jedoch ins Stocken. Nördlingen kam durch einige Fastbreaks bis auf 65:52 (31.) heran. Erst danach wachten die Hausherren wieder auf. Die Abwehr stand in den letzten sechs Minuten bombensicher, so dass den Gästen kein einziger Punkt mehr gelang. In der Offensive versenkten die Hausherren ihre Möglichkeiten und auch Freiwürfe recht sicher, so dass spätestens beim 76:58 (37.) das Spiel gelaufen war.

Murnau

Nicht gerade mit Ruhm bekleckerten sich die Basketballer des ESV Staffelsee im Heimspiel gegen die SB DJK Rosenheim 2. Gegen die abstiegsbedrohten Gästen mühten sich die Mannen von Trainer Goran Culum zu einem glücklichen 77:72 (45:42) Erfolg. „Unser Spiel war schon sehr lasch“, gestand ESV-Sprecher Stephan Adelberger, was vielleicht auch der ungewohnten Spielzeit am frühen Sonntagnachmittag geschuldet war. Hinzu kam, dass Adelberger und auch Johannes Frühschütz wegen Krankheit nicht mitwirken konnten und der angeschlagene Sebastian Rapp nur einen Kurzeinsatz absolvierte.

Das Spiel gestaltete sich von Beginn an knapp. Nach zehn Minuten lagen die Hausherren hauchdünn mit einem Zähler in Front. Auch bis zum Wechsel schaffte es kein Team sich nachhaltig abzusetzen. Erst im dritten Durchgang erarbeiteten sich die ESV-Korbjäger vor allem durch die Punkte von Daniel Angerer ein kleines Polster. Entschieden war die Partie damit aber nicht. Im letzten Viertel schafften es die Hausherren nicht mehr, die Rosenheimer vom Korb fern zu halten. Dadurch holten die Gäste Punkt für Punkt auf. Ihr letzter Dreierversuch zehn Sekunden vor der Sirene fand dann aber nicht mehr den Weg ins Ziel und damit war der Murnauer Zittersieg perfekt.

Von Roland Halmel

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