Weilheimer Basketballer sehen möglichen Saisonstart kritisch

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Bei den Basketballern herrscht noch Skepsis, wie es mit dem Spielbetrieb losgehen kann.

Landkreis – Noch vor ein paar Tagen gab es bei den Basketballern in der Region Überlegungen, wie mit einem verspäteten Saisonstart umgegangen werden soll. Diese Planungen dürften jetzt wieder der Vergangenheit angehören, da seit Dienstag klar ist, dass der Spielbetrieb ab 19. September beginnen kann.

Wobei die Stimmungslage bei den Korbjägern nicht so euphorisch ist wie bei den Fußballern. „Ich habe ziemliche Bedenken, wer für die Einhaltung der ganzen Hygieneregeln verantwortlich gemacht wird. Bei den Herrenspielen findet sich schon wer, aber wie machst du das bei einem U12-Nachwuchsspiel, wenn die Eltern und Geschwister alle auf der Tribüne sitzen? Soll da der 16-jährige Übungsleiter dafür gerade stehen? Daher warte ich ab, was vom BLSV und vom Verband kommt. Ich wäre eher für keine Zuschauer. Herrenspiele könnte man vielleicht im Livestream senden“, ist Flo Willkomm von den Weilheimer Basketballern eher zurückhaltend.

Auch Martin Fernholz, der zweite Abteilungsleiter der TSV-Basketballer, ist vorsichtig. „Ich persönlich hätte den Schulstart abgewartet, und in den nächsten zwei bis drei Wochen geschaut, wie sich die Zahlen entwickeln. Klar kann diese Entscheidung noch revidiert werden, aber das sorgt nur für Chaos“, erklärt Fernholz. „Jetzt ist ein weiterer wichtiger Schritt für das Stattfinden einer Saison gemacht worden. Das gibt uns aber immer noch keine Gewissheit. Die wird es auch nach den ersten Spielen nicht geben, denn letztlich schreiben uns die Fallzahlen vor, wie es weitergeht“, meint Fernholz.

Von Roland Halmel

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