Basketball Weilheimer setzen sich gegen Neuöttinger mit 88:85 durch

Zittersieg mit sechs Mann

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Oft nur mit unfairen Mitteln war Andy Thumser beim Heimspiel gegen Neuötting zu bremsen.

Weilheim – Personelle Sorgen begleiten die Weilheimer Basketballer schon die ganze Saison. Bei den Heimspielen war die Besetzung der Bank aber meistens gut. Nicht so gegen den TSV Neuötting.

Weilheim – Personelle Sorgen begleiten die Weilheimer Basketballer schon die ganze Saison. Bei den Heimspielen war die Besetzung der Bank aber meistens gut. Nicht so gegen den TSV Neuötting. Coach Darryl Millwood standen nur sieben Spieler zur Verfügung. Die schlugen sich gegen den Tabellenfünften aber respektabel.In einem wahren Krimi setzten sich die Weilheimer knapp mit 88:85 (41:38) durch. „Die Jungs waren gut drauf, wobei ich Alex Thumser besonders hervorheben muss“, urteilte Millwood hinterher. Die erste Hälfte verlief zunächst sehr ausgeglichen. Die Weilheimer punkteten konsequent. Die bissigen Neuöttinger ließen sich jedoch nicht abschütteln. Im dritten Durchgang drehten die Hausherren dann richtig auf. Flo Willkomm traf unterm Korb und die Thumser-Brüder Alex und Andreas versenkten ihre Chancen aus der Distanz. Dazu stand die Abwehr der Gastgeber bombensicher. Lediglich zwei Punkte gestatteten sie den Gästen in den fünf Minuten nach dem Wechsel. Dadurch zogen die Weilheimer auf 53:40 (24.) davon. Trotz der Verletzung von Thomas Gansneder (28.), der unglücklich mit seinem Gegenspieler zusammenprallte, bauten sie danach den Vorsprung sogar auf 17 Punkte aus. Im Schlussdurchgang kamen die Neuöttinger, die über eine volle Bank verfügten, dann immer näher. In der letzten Minute waren die Gäste schließlich auf drei Punkte herangerückt. Die Millwood-Truppe bewies dann aber Nervenstärke. Mit zwei Freiwurftreffern machten sie den Zittersieg perfekt. Am heutigen Samstag (18.30 Uhr) wartet auf die TSV-Herren das Gastspiel beim TV Memmingen. Von Roland Halmel

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