Zwei Weilheimer Nachwuchsteams beim Easter-Cup in Berlin dabei

Gelungener Trip

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Die Weilheimer U12 mit ihren Trainerinnen Enya Culum (hinten li.) und Silke Trackner (hinten re.) beim „Eastercup“.

Weilheim – Nicht nur die Fußballer zieht es zum Pokalfinale nach Berlin. Auch zwei Nachwuchsteams der Weilheimer Basketballer hatten die Hauptstadt zu ihrem Ziel auserkoren.

Die U12 und die U14 Mannschaften traten zu Ostern beim „Eastercup“ im Berliner Stadtteil Moabit an. Nach einer erfolgreichen Saison, die mit der Bezirksligameisterschaft ihren Höhepunkt fand, war die Vorfreude bei der U12 mit ihrem Trainergespann Silke Trackner und Enya Culum auf das internationale Turnier riesig. Die Gruppenauslosung bescherte ihnen eine schwere Aufgabe mit Teams aus Litauen, Tschechien und den USA. Gegen Klaipedos KM aus Litauen unterlagen die „Red Devils“ aus Weilheim zum Auftakt mit 28:53. „Der Gegner war körperlich zu stark und technisch überlegen“, so TSV-Basketballchef Flo Willkomm, der mit Alex Thumser die U14 betreute. Besser lief es im Spiel gegen den DBC Berlin, das die Weilheimer klar mit 47:14 gewannen. Am zweiten Turniertag lieferten sich die U12 aus der Kreisstadt mit dem amerikanischen Team der „Eagles“ einen harten Schlagabtausch, der mit einer 24:43 Niederlage der TSV-Burschen endete. „Die Litauer und Amerikaner setzten leider am Rande der Legalität ältere Spieler ein“, so Willkomm. Gegen Prag gab es zum Abschluss einen 36:32 Erfolg, mit dem die Weilheimer Rang drei belegten. Damit verpassten sie die Playoffs um den Turniersieg knapp. Im Halbfinale der Playdowns trafen die TSV-Jungs auf das Team des ASC Theresarium Mainz, die sie mit 44:26 bezwangen. Das Finale der unteren Runde, gleichzeitig die sechste Partie in drei Tagen, gegen die „White Wings“ aus Hanau entschieden die Weilheimer mit 37:23 für sich. Damit sicherten sie sich in dem stark besetzten Turnier den fünften Platz, für den sie einen riesigen Pokal mit nach Hause nahmen. Für die U14 lief es nicht so erfolgreich. Sie gewann nur ein Spiel gegen die spanische Mannschaft Realejos und landete im Feld von 23 gemeldeten Teams auf Platz neun. „Für die Kinder, ihre Trainer und die begleitenden Eltern werden diese Ostertage auf jeden Fall immer in besonderer Erinnerung bleiben“, so Willkomm.

Von Roland Halmel

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