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Weltmeister und Ehrengäste feiern 50. Geburtstag der Weilheimer Ringer

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Weltmeister Alexander Leipold (hinten Mitte, weißes Shirt) schrieb nicht nur viele Autogramme, er ließ sich zusammen mit TSV-Ringerchefin Christine Gailler (hinten dritte v.l.) und den Nachwuchsringern aus Weilheim und Penzberg fotografieren. © Roland Halmel

Weilheim – Ein großes Stelldichein von zahlreichen Gratulanten aus Sport und Politik gab es beim 50.Geburtstag der Weilheimer Ringer.

Das runde Jubiläum feierte die TSV-Abteilung in der Hochlandhalle mit einem großen Programm. Die rund 200 Gäste bekamen zu Beginn gleich ein Highlight geboten, als zum Einmarsch das von Charly Glas neu aufgenommene Ringerlied gespielt wurde. „Das ist ein toller Song geworden“, strahlte Abteilungsleiterin Christine Gailler, die sich über den Besuch von Landrätin Andrea Jochner-Weiß und Weilheims Bürgermeister Markus Loth freute. Von den Sportverbänden waren der BLSV-Kreisvorsitzende Franz Schleßinger und vom Bayerischen Ringerverband Rudolf Gerhard gekommen. Vom TSV überbrachten die zweite Vorsitzende Eva Maria Schweiger und Albert Schencking die Geburtstagsgrüße, genauso wie Birgit Reinhardt, die Vorsitzende des Nachbarn AC Penzberg. Besonders groß war die Freude der Weilheimer, dass sie einen besonderen Ehrengast begrüßen konnten. Alexander Leipold, der 21-fache deutsche Meister, vierfache Europameister und zweifache Weltmeister im Freistilringen, ließ es sich nicht nehmen die Jubiläumsfeier zu besuchen. „Ein sehr sympathischer junger Mann“, urteilte Landrätin Andrea Jochner-Weiß über einen der bekanntesten deutschen Ringer. Dieser schrieb fleißig Autogramme und verfolgte den Freundschaftskampf zwischen dem Nachwuchs des TSV und des AC Penzberg sowie einen Einlagenkampf interessiert. Dazu gehörte auch Helmut Röder, der als Gründungsmitglied die Abteilung vor einem halben Jahrhundert aus der Taufe hob.

Die Weilheimer Nachwuchsringer, die mit vielen Debütanten und einer sehr jungen Truppe antraten, unterlagen dem Nachbarn zwar deutlich mit 8:31, das Ergebnis war aber letztlich nebensächlich. „Die Kinder machten ihre Sache wirklich sehr gut“, befand Gailler, die sich in der Abteilung mit ihren derzeit 64 Mitgliedern die Nachwuchsarbeit aber auch die Traditionspflege groß auf die Fahne geschrieben hat.

Neben den sportlichen Aktivitäten gab es bei der Geburtstagsfeier ein buntes Rahmenprogramm, bei dem die Mini-Vaganti in alten Ringertrikots auftraten und für die Kinder stand vor der Halle ein Spieleparcour bereit. Die Besucher ließen sich indessen die vielfältigen Speisen schmecken, schmökerten in der eigens erstellen Chronik der TSV-Ringer oder versuchten ihr Glück bei einer Tombola und einem Schätzspiel.

Bei letzterem kam die über 40 Jahre alte Ringerwaage zu ihrem abschließenden Einsatz. „Es war eine rundherum gelungene Veranstaltung“, bilanzierte danach die Ringerchefin.

Von Roland Halmel

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