Futsal: Murnauer Mannschaft siegt im Halbfinal-Krimi

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Im Spiel gegen Peiting dominierten die Murnauer (grüne Trikots) klar das Geschehen. Nur schafften sie es nicht, das Abwehrbollwerk beim 0:0 zu knacken.

Region – Nichts für schwache Nerven war der Auftritt des TSV Murnau bei der Zugspitzmeisterschaft im Futsal.

Die Mannschaft von Trainer Tim Schmid musste in Fürstenfeldbruck im Halbfinale ins Sechsmeterschießen. Erst der 20. Versuch brachte dort die Entscheidung zugunsten der Murnauer. Mit einem 10:9-Sieg gegen den FC Penzing sicherte sich der TSV einen Platz im Finale und damit die Qualifikation zur oberbayerischen Hallenmeisterschaft, die am heutigen Samstag in Manching ausgetragen wird. „Die ganze Mannschaft hat gut gespielt, wobei man Bojan Stojanovic herausheben muss, er hat uns unfassbar gut getan“, urteilte Coach Tim Schmid, nachdem sich die Murnauer erstmals für die Oberbayerische qualifizierten.

Das erste Turnierspiel gegen den SC Fürstenfeldbruck gewann der TSV souverän mit 3:1. Gegen den TSV Fürstenfeldbruck-West taten sich die Murnauer im Anschluss schwerer. „Das war zäh“, gestand Schmid nach dem 2:0-Erfolg. Danach folgten zwei torlose Unentschieden gegen den TSV Peiting und den VfL Denklingen, mit denen die Murnauer als Gruppenerster ins Halbfinale einzogen. Dort wurde es gegen die Minimalisten aus Penzing, die mit nur vier erzielten Toren weiterkamen, eine spannende Angelegenheit.

Nach der regulären Spielzeit stand es 1:1. Die Entscheidung musste im Sechsmeterschießen fallen und da zeigte sich der TSV nervenstark. Manuel Pratz nutzte in der zehnten Runde seinen zweiten Versuch und Keeper Felix Schürgers parierte den anschließenden Schuss eines Penzingers. Damit war der 10:9-Sieg und der Finaleinzug unter Dach und Fach. Das bedeutungslose Endspiel gegen den FC Penzberg verloren die Murnauer dann mit 0:1.

In Manching trifft der TSV jetzt in der Vorrunde auf den FC Neuhadern, den TSV Bad Endorf und den FC Grün-Weiß Ingolstadt. „Den großen Druck verspüren wir nicht. Ich sehe uns nicht chancenlos“, kann sich Schmid eine weitere positive Überraschung seines Teams durchaus vorstellen.

Von Roland Halmel

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