Niederlage und Sieg im Penaltschießen

Zwei Punkte für den EC Peiting am Startwochenende der Oberliga

Heger EC Peiting Oberliga Eishockey
+
Thomas Heger erzielte beide Peitinger Tore in regulärer Spielzeit in Passau.
  • Roland Halmel
    VonRoland Halmel
    schließen

Peiting – Zu einer Überraschung zum Saisonauftakt reichte es beim EC Peiting nicht. Gegen die favorisierten Blue Devils aus Weiden zog die Truppe von Trainer Anton Saal in eigener Halle mit 3:7 den Kürzeren. Die ersten Punkte gelangen aber zwei Tage später durch den 3:2-Sieg nach Penaltyschießen bei den Passau Black Hawks. 

In Passau gelang Thomas Heger auf Zuspiel von Nardo Nagtzaam (4.) die Führung. Wenig später schlug das Duo beim 2:0 (12.) erneut zu. „Wir sind sehr gut gestartet, aktiv und haben agiert, statt zu reagieren“, urteilte Saal. Kurz vor der ersten Drittelpause brachte Niklas Pill (20.) die Hausherren aber wieder heran. „Danach sind wir dann etwas unsicherer geworden und haben uns schwerer getan“, gestand Saal.

Sein Team verbuchte zwar mehr Spielanteile und verzeichnete auch die klareren Torchancen. Passau kam aber immer besser in Tritt. ECP-Goalie Florian Hechenrieder verhinderte mehrmals den Ausgleich, bis Jeff Smith (44.) doch das 2:2 erzielte. Gegen Ende der Partie und in der Verlängerung kamen beide Teams zu Chancen, bei den Peitingern verpassten Daniel Reichert, Manuel Bartsch oder Ty Morris den Siegtreffer. Als kurz nacheinander Alex Winkler und Nagtzaam Strafzeiten kassierten, drohte das Spiel zu kippen. Der ECP überstand die Unterzahl aber unbeschadet, so dass es ins Penaltyschießen ging. Dort machten Florian Stauder und Eetu-Ville Arkiomaa den Zusatzpunkt klar.

»Schwächen aufgezeigt«

Zwei Tage später verliefen die ersten Minuten gegen Weiden ausgeglichen. Der ehemalige Peitinger Nick Latta (7.) schoss dann die Gäste bei einem Konter in Front. Danach vergaben Nagtzaam und Arkiomaa gute Möglichkeiten. Tomas Rubes (14.) und Martin Heinisch (17.) stellten ihrerseits auf 0:3.

53 Sekunden nach dem Start in den Mittelabschnitt brachte Morris die Hausherren wieder heran. Die Freude währte aber nur kurz, da Weiden nach einem nicht geahndeten Stockschlag bei einem Konter durch Dennis Thielsch (23.) wieder den alten Abstand herstellte. Heinisch (32.) und Marius Schmidt (39.) legten bis Drittelende noch nach und sorgten damit bereits für die Vorentscheidung. Zu Beginn des Schlussabschnitts markierte Edgars Homjakovs (44.) den siebten Weidener Treffer, ehe Andreas Feuerecker (55.) und Thomas Heger (58.) noch Ergebniskosmetik betrieben. „Weiden hat uns heute unsere Schwächen aufgezeigt“, resümierte Saal nach der Heimpleite enttäuscht.

Am Freitag (20 Uhr) ist er mit seiner Truppe bei den Eisbären Regensburg gefordert.

Auch interessant

Kommentare