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Zwei Testspielniederlagen für den EC Peiting

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Von: Roland Halmel

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Besl ECP Peiting
Marc Besl stand am Wochenende erstmals für die Peitinger auf dem Eis. © Halmel

Peiting – Die Bilanz nach fünf Testspielen steht weiterhin bei einem Sieg aus der Auftaktpartie gegen Klagenfurt. Am vorletzten Vorbereitungswochenende musste sich der EC Peiting auf eigenem Eis dem Kooperationspartner aus der Bayernliga, dem ESC Kempten, mit 1:2 und danach dem ECDC Memmingen mit 3:4 geschlagen geben.

„Das Spiel gegen Kempten war nicht so wie wir uns das vorgestellt hatten“, ärgerte sich Co-Trainer Ty Morris. „Wir waren mit dem Kopf nicht so da und haben eine Vielzahl von Chancen nicht genutzt.“

Die Peitinger, für die Marc Besl sein Debüt gab, bestimmten im ersten Durchgang über weite Strecken das Geschehen. Heraus sprang dabei nichts, Kempten machte aus wenigen Chancen dagegen zwei Treffer (12.,19.). Im Mittelabschnitt visierten die Hausherren gleich viermal das Torgestänge an und auch im Schlussdurchgang gelangte die Scheibe trotz Überlegenheit lange nicht ins Tor. Erst Marco Habermann (53.) brach den Bann. Mehr brachte der ECP aber nicht mehr zustande.

Die Partie zeigte dann auch noch Nachwirkungen zwei Tage später gegen Memmingen. „Die Jungs waren im ersten Drittel noch beim Kempten-Spiel“, schimpfte Morris über zahlreiche Nachlässigkeiten, die gnadenlos bestraft wurden. Förderlizenzspieler Jakob Nerb aus Kempten, die neue Nummer drei im Kasten, nachdem Elias Fischbacher kurzfristig zum TSV Farchant abwanderte, musste gleich viermal hinter sich greifen, weil ihn seine Vorderleute in Stich ließen.

Die Kabinenpredigt von Morris und Cheftrainer Anton Saal zeigte danach Wirkung. Fortan agierten die Peitinger auf Augenhöhe mit den favorisierten Indians. Trotz einigen Chancen auf beiden Seiten fiel im Mittel­abschnitt aber kein Treffer. Den Schlussdrittel dominierte der ECP. Felix Brassard (43.) in Überzahl, Nachwuchsmann Louis Postel (53.) und Thomas Heger (60.) brachten die Hausherren noch auf ein Tor heran. „Ab dem zweiten Drittel war das ein gutes Spiel. Wir müssen lernen, dass wir das über 60 Minuten hinbringen“, urteilte Morris.

Am Freitag (19.30 Uhr) steht das letzte Testspiel des ECP zuhause gegen den EHC Klostersee an. Am Samstag (17 Uhr) folgt dann noch das Abschiedsspiel für Morris, Saal und Simon Maier.

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