Die mit den Bullen tanzen

EC Peiting mit Sieg und Niederlage gegen Rosenheim

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Torwart Florian Hechenrieder war beim Heimspiel gegen Rosenheim der absolute Rückhalt für seinen EC Peiting. Auswärts hatte es zuvor ein deutliches 1:7 gesetzt.

Peiting – Eine ausgeglichene Bilanz im Doppelduell des vergangenen Wochenendes gegen die Starbulls Rosenheim weist der EC Peiting aus. Nach der 1:7-Auswärtsschlappe am Freitag revanchierte sich die Mannschaft von Trainer Sebastian Buchwieser zwei Tage später auf eigenem Eis mit einem 4:1.

Am Sonntag machten die Starbulls so stark weiter, wie sie am Freitag aufgehört hatten: Minutenlang sah sich der ECP eingeschnürt. „Im ersten Drittel hat uns Rosenheim so hergespielt, wie noch kein Team in dieser Saison“, bekannte Buchwieser. „Florian Hechenrieder hat uns da im Spiel gehalten“, lobte er seinen Torhüter, der einige Hochkaräter entschärfte. Auch zwei Unterzahlsituationen überstanden die Hausherren unbeschadet. Trotz einer 10:2-Schussbilanz zugunsten der Starbulls retteten sie ein 0:0 in die Kabine.

„Wir haben dann auf Konter gesetzt und an uns geglaubt“, bilanzierte Buchwieser nach der insgesamt doch starken Leistung gegen den Tabellenvierten. Denn im Mittelabschnitt kamen die Peitinger deutlich besser ins Spiel.

Die zweite Strafzeit gegen die Gäste nutzte schließlich Lukas Gohlke (25.), um den ECP in Führung zu schießen. Josh Mitchell und Fabian Zick vergaben danach gute Chancen der Rosenheimer, auf der anderen Seite verpasste Thomas Heger das zweite Peitinger Tor.

Richtig rund ging es dann im letzten Drittel. Hechenrieder parierte gegen Mitchell, kurz darauf scheiterte Heger an Gäste­goalie Andreas Mechel und Tobias Draxinger am Gestänge des ECP-Kastens. Im Anschluss zeigte die Kontertaktik der Hausherren Wirkung: Während Heger vergab, traf Florian Stauder (47.) im Nachsetzen zum 2:0. Nur 57 Sekunden später ließ Gohlke (48.) das 3:0 folgen. Der Anschluss durch Alexander Höller (49.) eineinhalb Minuten später brachte die Peitinger nicht mehr ins Wanken. Als die Rosenheimer ihren Torwart vom Eis nahmen, machte Simon Maier (59.) alles klar.

Deutlich im Hintertreffen

Zwei Tage zuvor lieferten die Peitinger im ersten Drittel ein gutes Spiel ab. Die Tore erzielten aber die Starbulls durch Dominik Daxlberger (6.) sowie Mitchell (16.) und Alexander Höller (17.). Zick (35.) erhöhte im zweiten Durchgang auf 4:0. Eine große Wende läutete auch Gohlkes Treffer (38.) nicht ein, da Marinus Reiter (39.) umgehend wieder den alten Abstand herstellte.

Andreas Magg, der Hechenrieder im letzten Durchgang ablöste, stand gerade mal 31 Sekunden auf dem Eis, als Zick (41.) einen Schuss zum 6:1 abfälschte. „Da hat es schlimm ausgesehen. Gottseidank ist es nicht ein richtiges Debakel geworden“, meinte Buchwieser, nachdem die Starbulls noch einige gute Gelegenheiten ausließen. Nur noch Höller (58.) traf im Power­play zum 7:1-Endstand.

Die immer noch ersatzgeschwächten Peitinger, die im Heimspiel gegen Rosenheim ohne Ausländer antraten, rangieren nun vor dem Gastspiel am Freitag (20 Uhr) beim ECDC Memmingen auf dem siebten Platz. 

hal

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