Achter gewinnt WM-Gold - Dürftige Gesamtbilanz

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Freuen sich über ihr WM-Gold in Neuseeland: Die deutschen Männer im Achter.

Cambridge/Neuseeland - Der Achter hat den Deutschen Ruderverband (DRV) vor einer historischen WM-Schlappe bewahrt.

Im letzten Rennen der Titelkämpfe auf dem Lake Karapiro in Neuseeland gewann das Paradeboot das erste Gold für den DRV in den olympischen Klassen. Die als Titelverteidiger ins Rennen gegangene Crew um Schlagmann Sebastian Schmidt (Mainz) verwies die Konkurrenz aus Großbritannien und Australien am Sonntag auf die Plätze. Der Sieg entschädigte für die ansonsten dürftige WM-Bilanz: Nach drei WM-Erfolgen vor einem Jahr in Posen mussten sich die Deutschen in Neuseeland mit je einmal Gold, Silber und Bronze begnügen. Der erneut famose Auftritt des seit zwei Jahren ungeschlagenen Achters blieb am Sonntag der einzige Lichtblick in den olympischen Klassen.

Alle Hoffnungen auf weitere Medaillen blieben vergebens: Die Titelverteidiger aus dem Männer-Doppelzweier und der Frauen-Doppelzweier mussten sich mit einem letzten Finalrang begnügen. Damit erwies sich der Aufwärtstrend des vergangenes Jahres als wenig stabil: Neben dem Achter hatten nur der leichte Frauen-Doppelzweier als Zweiter und der Frauen-Doppelvierer als Dritter in Neuseeland für Edelmetall gesorgt. Eine deutlich bessere Ausbeute für den DRV gab es im nichtolympischen Bereich: Gold ging an den leichten Frauen-Einer, den leichten Männer-Achter und an die beiden leichten Doppelvierer. Der Zweier mit Steuermann gewann Bronze.

dpa

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