Glück im Unglück

Tumor bei Ex-Eishockey-Nationalspieler: Alexander Sulzer erfolgreich operiert

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Alexander Sulzer: Der Abwehrspieler fand einen Tumor an seiner Halswirbelsäule durch reinen Zufall

An der Halswirbelsäule des Ex-Eishockey-Nationalspielers Adrian Sulzer wurde ein Tumor gefunden. Dabei hatte er mächtig Glück im Unglück.

Update vom 16. August 2019: Eine Woche nach der Schocknachricht über seine Tumorerkrankung ist der ehemalige Eishockey-Nationalspieler Alexander Sulzer am Donnerstag an der Halswirbelsäule operiert worden. Über den "erfolgreichen" Eingriff informierte sein Klub Düsseldorfer EG am Freitag, ohne weitere Angaben zu machen.

Die DEG reagierte auf den langen Ausfall Sulzers und verpflichtete in Marc Zanetti ebenfalls einen alten Bekannten. Der 28 Jahre alte Kanadier erhält einen Vertrag bis zum Ende der im September beginnenden Saison. Zanetti absolvierte zwischen 2012 und 2014 schon einmal 94 Partien für den achtmaligen deutschen Meister und spielte danach in Schweden und der osteuropäischen KHL.

Schock für Ex-Eishockey-Nationalspieler: Tumor entdeckt - Zufälliger Fund bewahrt ihn vor Rollstuhl

News vom 9. August 2019: Düsseldorf - Große Sorge um Ex-Nationalspieler Alexander Sulzer von der Düsseldorfer EG: Der ehemalige EHC hat einen Tumor an der Halswirbelsäule. Der „Schädling“ muss auf jeden Fall operativ entfernt werden, deshalb steht dem Verteidiger eine Pause auf unbestimmte Zeit bevor.

Bei einer Routineuntersuchung ist an der Halswirbelsäule des Eishockey-Profis ein Tumor entdeckt worden. Das gab der Verein am Freitag bekannt und teilte mit, dass Sulzer nach der Operation in der kommenden Woche für unbestimmte Zeit ausfallen wird.

Alexander Sulzer: Tumor-Fund war reiner Zufall - Glück im Unglück

Sulzer hatte im Training einen harten Check eingesteckt, es folgte als Vorsichtsmaßnahme eine MRT-Untersuchung. Der schockierende Befund bewahrte Sulzer möglicherweise sogar vor einem Leben im Rollstuhl. "Wenn der Tumor später entdeckt worden wäre, hätte es auch zu einer Querschnittslähmung kommen können", sagte Mannschaftsarzt Ulf Blecker.

Aufgrund seiner gewaltigen Erfahrung war der 35-jährige Sulzer beim achtmaligen deutschen Meister als wichtige Stütze in der Defensive eingeplant gewesen. Dass er nun vorerst fehlen wird, schmerzt den Klub - und ist doch alles andere als wichtig.

„Rückt das Thema Profisport in der Hintergrund“: Verein reagiert vorbildlich

"Bei einer solchen Diagnose rückt das Thema Profisport natürlich sofort in den Hintergrund", sagte DEG-Geschäftsführer Stefan Adam: "Das Wichtigste ist jetzt, dass die Operation und der anschließende Heilungsprozess gut verlaufen." Düsseldorfs Sportlicher Leiter Niki Mondt sprach von einer "bitteren Nachricht für ihn und - in natürlich völlig anderer Konsequenz - auch für uns. Wir werden ihm zur Gesundung alle Zeit geben, die er benötigt."

Nachdem sich die Nachricht seiner Erkrankung verbreitet hatte, erhielt Sulzer nicht nur vom aktuellen Team aufrichtige Genesungswünsche. "Furchtbare Nachricht", twitterte sein Ex-Verein Kölner Haie: "Wir wünschen dir eine schnelle und vollständige Genesung, Sulzi!" Zahlreiche Fans schlossen sich an.

Tumor an der Halswirbelsäule: Alexander Sulzer gerührt von Genesungswünschen

"Ich möchte mich für die vielen Genesungswünsche ehrlich und herzlich bedanken", sagte Sulzer am Freitagnachmittag: "Art und Umfang der Grüße haben mich sehr gerührt. Ich freue mich über die Anteilnahme und die positive Energie, die mir die Leute gesendet haben."

Der gebürtige Bayer begann seine Karriere beim ESV Kaufbeuren, die ersten DEL-Spiele bestritt er mit den Hamburg Freezers. Richtig in Schwung kam die Laufbahn aber in Düsseldorf, wo er bereits von 2003 bis 2007 gespielt hatte, zum Nationalspieler reifte und sich für die größte aller Herausforderungen empfahl: die nordamerikanische Profiliga NHL.

In der stärksten Liga der Welt absolvierte Sulzer insgesamt 131 Partien für die Nashville Predators, Florida Panthers, Vancouver Canucks und Buffalo Sabres. Die ständige Pendelei zwischen Teams und Ligen - hin und wieder wurde er auch zu Klubs der unterklassigen AHL abgeschoben - gefiel Sulzer allerdings nicht. Die Rückkehr nach Deutschland war die logische Konsequenz.

Hier schloss sich Sulzer 2014 zunächst jedoch ausgerechnet dem großen Rivalen der DEG an. Fünf Jahre lang schnürte der Familienvater die Schlittschuhe für die Haie, ehe er in diesem Sommer nach Düsseldorf zurückkehrte. Einst stand er auch ganz kurz vor davor, sich dem EHC München anzuschließen.

SID nr lw jl cp

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