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Zverev-Strafe nach Schiri-Attacke steht fest - und sorgt für Unverständnis: „Lächerlich“

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Von: Marius Epp

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Alexander Zverev wird für seine Attacke gegen den Schiedsrichter in Acapulco von der ATP bestraft. Er kommt recht glimpflich davon.

München - Mit seiner Entgleisung schockte Alexander Zverev* Ende Februar die Tennis-Welt. Die deutsche Nummer eins schlug mit seinem Schläger mehrfach auf den Schiedsrichterstuhl ein*, der Unparteiische Alessandro Germani musste seine Füße einziehen, um nicht getroffen zu werden. Auch verbale Aussetzer leistete sich der Hamburger.

Von Fans, Experten und Spielern wurden harte Strafen für Zverev gefordert. Als erste Konsequenz musste er 40.000 Dollar Strafe zahlen und wurde vom Turnier in Acapulco ausgeschlossen. Nun hat die ATP weitere Sanktionen verhängt: Zverev spielt ab sofort auf Bewährung. Er wurde zu 25.000 Dollar Strafe und einer achtwöchigen Sperre verurteilt - beides greift aber nur, wenn der 24-Jährige sich in den nächsten zwölf Monaten erneut unsportlich verhält.

Alexander Zverev hatte sich in Acapulco nicht unter Kontrolle.
Alexander Zverev hatte sich in Acapulco nicht unter Kontrolle. © MARCOS DOMINGUEZ/AFP

Alexander Zverev wird für Ausraster bestraft: „Es gibt dafür keine Entschuldigung“

Reißt sich Zverev also ein Jahr lang am Riemen, bleiben ihm weitere Konsequenzen erspart. „Es ist schwer in Worte zu fassen, wie ich mein Verhalten während und nach dem Doppel bereue. Ich habe mich privat beim Stuhlschiedsrichter entschuldigt, weil mein Ausbruch falsch und inakzeptabel war“, gestand er seinen Fehler bereits ein. „Es gibt dafür keine Entschuldigung.“

Einige Fans halten die Strafe für zu lasch. „Was zur Hölle muss man denn machen, um wirklich bestraft zu werden?“, fragt ein User auf Twitter. „Das ist lächerlich. Er hätte sofort für mehrere Wochen/Monate gesperrt werden müssen“, pflichtet ein weiterer Fan bei. „Für das, was er getan hat, ist das eine Witzsperre“, lautet einer von vielen Kommentaren, die in die gleiche Richtung gehen.

Alexander Zverev zeigt Reue und will „über Taten nachdenken“

„Ich werde die kommenden Tage nutzen, um über meine Taten nachzudenken und wie ich sicherstellen kann, dass so etwas nicht wieder vorkommt“, versprach Zverev. Beim Davis-Cup-Turnier in Rio de Janeiro wurde er wegen seines Ausrasters von den Fans zum Teil übel beschimpft. Als nächstes steht das Masters-Turnier in Indian Wells an. (epp) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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