„Wir wünschen Dir alles Gute“

Ein Jahr nach Amokfahrt in Münster: Volleyballerin muss Karriere beenden

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Chiara Hoenhorst.

Die Amokfahrt von Münster ist nun knapp über ein Jahr her. Die Auswirkungen sind immer noch spürbar. Volleyballspielerin Chiara Hoenhorst beendet ihre Karriere.

Münster - Volleyballspielerin Chiara Hoenhorst vom Bundesligisten USC Münster hat ihre Profikarriere beendet. Die 22-Jährige, die bei der Amokfahrt in Münster vor einem Jahr von einem psychisch kranken Mann angefahren wurde und schwere Kopfverletzungen erlitt, belasten seit November sogenannte Doppelbilder.

Der Bundesligist schrieb auf der Facebookseite: „USC-Spielerin Chiara Hoenhorst hat ihre Profikarriere beendet. Die Gründe dafür teilt sie ihren Fans auf unserer Website mit. Du bist und bleibst immer ein Teil des USC Münster, Chiara! Wir wünschen Dir alles erdenklich Gute für Deine Gesundheit“

"Der Druck, der nach dem Unfall auf den Sehnerven gelastet hat, war so groß, dass diese Folgeerkrankung jetzt aufgetreten ist", wird Hoenhorst auf der Website des Vereins zitiert: "Die Ärzte sagen, dass die Doppelbilder mit der Zeit auch wieder weggehen können. Dazu muss ich aber erst einmal kürzer treten und den Profisport an den Nagel hängen."

Bei der Amokfahrt am 7. April des vergangenen Jahres fuhr ein Mann mit einem Kleinbus in die belebte Altstadt von Münster und lenkte das Fahrzeug absichtlich in die Menge. Vier Menschen starben, der Täter erschoss sich anschließend selbst.

Video: So schrecklich war die Amok-Fahrt von Münster

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