Assauer wegen illegaler Werbung abgemahnt

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Rudi Assauer muss tief durchatmen: Die Justiz macht ihm Ärger

Düsselsorf - Wegen illegaler Glücksspiel-Werbung im Internet ist dem Ex-Schalke-Manager Rudi Assauer nach eigenen Angaben ein Zwangsgeld von 50.000 Euro angedroht worden.

Die Aufsichtsbehörde bemängelt demnach, dass er in einem Video-Blog für die britische Sportwettenbehörde Betfair werbe. Dies sei nach dem Glücksspiel-Staatsvertrages aber verboten.

Die Bezirksregierung Düsseldorf war am Freitag für eine Stellungnahme nicht mehr zu erreichen. Assauer weist die Beschuldigungen zurück und kündigte an, Rechtmittel einzulegen. “Eigentlich habe ich Besseres zu tun, als mich vor den Gerichten herumzuschlagen, aber die lassen mir ja keine andere Wahl“, teilte der ehemalige Manager am Freitag mit.

Weiter sagte er, er verstehe die Aufregung um seinen neuen Fußball-Videoblog nicht. Darin gebe er ausschließlich seine persönliche Meinung zum aktuellen Fußballgeschehen zum Besten. Er werbe gar nicht für Betfair.

Die Bezirksregierung Düsseldorf ist in Nordrhein-Westfalen für die Überwachung und Untersagung von Glücksspielen und der Werbung dafür im Internet zuständig.

ap

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