Nach Sieg über Titelverteidiger Spanien

Basketball: Frankreich im EM-Finale

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Frankreichs Tony Parker beim Feiern

Ljubljana - Frankreich hat die Träume von Spaniens erfolgreicher Titelverteidigung zerstört und steht nach einem dramatischen Halbfinalsieg im Endspiel der Basketball-EM in Slowenien.

Die Mannschaft um NBA-Star Tony Parker gewann am Freitagabend in der Stozice Hall von Ljubljana nach einer grandiosen Aufholjagd 75:72 (65:65, 34:20) nach Verlängerung und kämpft am Sonntag gegen den dreimaligen Champion Litauen um seinen ersten EM-Titel. Den Unterschied machte vor allem Parker, der mit 32 Punkten die Turnierbestmarke des Spaniers Mark Gasol einstellte.

Nach einer knappen Führung im ersten Viertel (18:14) machte die Verteidigung des dreimaligem Titelträgers ernst und hielt die Franzosen im zweiten Durchgang bei nur sechs Punkten. Dann drehte Parker auf. Frankreich kam Punkt für Punkt näher und lag kurz vor Ende des dritten Viertels mit nur drei Zählern zurück (41:44). Im Schlussviertel war es ein Kampf mit offenem Visier, Topscorer Parker traf knapp zwei Minuten vor dem Ende sogar zum 64:63. Mit 65: 65 ging es in die Verlängerung, in der Antoine Diot die Nerven behielt und mit zwei Freiwürfen den Sieg sicherte.

Der Erfolg der Balten gegen Kroatien trug zwei Namen: Linas Kleiza und Jonas Maciulis. Die Flügelspieler waren von der kroatischen Defensive nicht zu stoppen und verbuchten mehr als die Hälfte aller litauischen Punkte (22/23). Bei den Kroaten stemmte sich einzig Guard Bojan Bogdanovic gegen die Niederlage (15). Die enttäuschten kroatischen Fans brannten kurz vor Schluss Bengalos in der Halle ab.

Nach dem Aus im Viertelfinale gegen Litauen muss Italien derweil um die Teilnahme an der WM im kommenden Jahr bangen. Der zweimalige Europameister verlor auch das Platzierungsspiel gegen die Ukraine 58:66 (34:35) und spielt am Samstag gegen Serbien um Platz sieben und damit das letzte zu vergebene Ticket für die Endrunde in Spanien. Das Team von US-Trainer Mike Fratello ist mit dem Sieg bereits qualifiziert und zum ersten mal bei einer WM dabei.

sid

Geldrangliste des Sports: Zwei Deutsche in den Top 100

Geldrangliste des Sports: Zwei Deutsche in den Top 100

Wer verdient am meisten? Wir zeigen die Geldrangliste des Sports 2012. Gezählt werden alle Gehälter, Prämien, Preisgelder und Sponsoreneinnahmen. © dpa
1. Tiger Woods (USA), Golf, 59 Millionen Euro © Getty
2. Roger Federer (Schweiz), Tennis, 54,0 Millionen Euro © AP
3. Kobe Bryant (USA), Basketball, 46,8 Millionen Euro © AP
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19. Fernando Alonso (Spanien), Formel 1, 22,7 Millionen Euro © Getty
Außerdem erwähnenswert sind folgende Sport-Koryphäen: 22. Maria Scharapowa (Russland), Tennis, 22,0 Millionen Euro © dpa
26. Lewis Hamilton (Großbritannien), Formel 1, 20,8 Millionen Euro © Getty
28. Novak Djokovic (Serbien), Tennis, 20,3 Millionen Euro © picture alliance / dpa
30. Rafael Nadal (Spanien), Tennis, 19,9 Millionen Euro © dpa
40. Usain Bolt (Jamaika), Leichtathletik, Millionen Euro © AP
41. Wladimir Klitschko (Ukraine), Boxen, 18,1 Millionen Euro © dpa
51. Valentino Rossi (Italien), Motorrad, 16,7 Millionen Euro © Getty
58. Dirk Nowitzki (Würzburg), Basketball, 16,2 Millionen Euro © dpa
89. Sebastian Vettel (Heppenheim), Formel 1, 13,6 Millionen Euro © dpa

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