Nordische Ski-WM

Das bringt der Wintersport am Donnerstag

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Eröffnungsfeier der Nordischen Ski-WM: ÖSV-Chef Peter Schröcksnadel schwenkt die Fahne des Weltskiverbandes. Foto: Georg Hochmuth/APA

Auftakt der Nordischen Skiweltmeisterschaften: In Seefeld werden die besten Sportlerinnen und Sportler im Langlauf, der Nordischen Kombination und im Skispringen gesucht. Auch die DSV-Athleten möchten bei der Medaillenvergabe ein Wörtchen mitreden.

Seefeld (dpa) - Mit den Entscheidungen im Sprint der Langläufer starten heute traditionell die Nordischen Skiweltmeisterschaften in Seefeld. Bis zum 3. März kämpfen 717 Athleten aus 60 Ländern um die 22 zu vergebenden Goldmedaillen.

Der Deutsche Skiverband (DSV) ist mit 28 Sportlerinnen und Sportlern in Tirol am Start und rechnet sich einiges aus. Bei den vergangenen Titelkämpfen in Lahti 2017 hatte der DSV elf Medaillen gewonnen, davon sechs goldene.

"Der ÖSV und Seefeld haben herausragende Arbeit geleistet und beste Bedingungen geschaffen", sagte Weltverbands-Präsident Gian Franco Kasper bei der Eröffnungs-Pressekonferenz. Er sei zuversichtlich, dass es eine sehr gute, wenn nicht perfekte WM werde, meinte der 75 Jahre alte Schweizer und sprach von einem bevorstehenden Wintermärchen.

Bei den ersten Entscheidungen der Langläufer gibt es aus deutscher Sicht eher nichts zu holen. "Eine Frau unter den besten Acht ist unser Ziel und wäre ein Erfolg", sagte Bundestrainer Peter Schlickenrieder und dachte dabei in erster Linie an Sandra Ringwald. Die Schwarzwälderin hatte am vergangenen Wochenende beim Weltcup in Cogne Platz zwei erreicht - allerdings fehlte der größte Teil der absoluten Weltklasse.

Mit der 28-Jährigen gehen Victoria Carl, Sophie Krehl und Laura Gimmler an den Start. Bei den Männern sind Sebastian Eisenlauer und Janosch Brugger für Deutschland dabei. Für sie wäre das Überstehen der Qualifikation und damit ein Platz unter den besten 30 ein Erfolg. Als Favoriten gelten Olympiasiegerin Stina Nilsson aus Schweden und die norwegische Titelverteidigerin Maiken Caspersen Falla bei den Frauen sowie Olympiasieger Johannes Kläbo aus Norwegen und Federico Pellegrino aus Italien.

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