WM in Altenberg

Chinas Bob-Trainer Lange: "Corona hat alles verändert"

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Ist mit Chinas Bob-Team nur zum Training bei der WM in Altenberg: Trainer André Lange. Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Altenberg (dpa) – Der frühere Bob-Pilot André Lange hat aufgrund des neuartigen Coronavirus seine Planungen als Trainer der chinesischen Bob-Nationalmannschaft grundsätzlich verändern müssen.

"Ein Start bei der WM in Altenberg war gar nicht geplant. Corona hat alles verändert", sagte Lange am Rande der Bob- und Skeleton-WM in Altenberg. Der 46-Jährige ist seit November 2018 Trainer der chinesischen Nationalmannschaft und soll gemeinsam mit dem ehemaligen Bob-Piloten Pierre Lueders bis zu den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking konkurrenzfähige Teams bei den Herren wie den Damen aufbauen.

Deshalb war ein Start auf der als anspruchsvoll geltenden Bahn für das junge Team nicht vorgesehen. "Wir sind aber nur zum Üben hier", sagte der bisher erfolgreichste deutsche Bobpilot bei Olympischen Winterspielen.

Die Athleten selbst stehen nicht in Verdacht, Sars-CoV-2 bei der WM auf andere zu übertragen. "Wir sind seit Monaten hier. Wie die Lage in China ist, erfahren wir nur über die hiesigen Informationen. Zudem stammt keiner der Sportler aus der betroffenen Region", sagt der aus dem thüringischen Ilmenau stammende Lange.

Ob sich die Sportler Sorgen um Verwandte oder Freunde machen, weiß Lange dagegen nicht: "Da ist eine große Sprachbarriere. Was da gesagt wird, ist auf Chinesisch." Noch rund einen Monat sind die Teams zusammen, danach fahren die Sportler in ihre Heimat und machen einen Monat Pause. "Dann werden wir sehen, wie es weitergeht", sagt Lange, der selbst nicht nach China reisen wird.

Bob-WM Altenberg

Webseite des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland

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