Deutsche in Blau und Pink zu Olympia

+
Die neue Bekleidung der Olympioniken

Düsseldorf - Das deutsche Olympia-Team soll in London auf jeden Fall eine gute Figur machen. Pink, Orange und Blau sind die Farben der vorgestellten Bekleidung für die XXX. Sommerspiele.

Farbenfroh, funktional und trendy: Die deutsche Olympia-Mannschaft dürfte in London auf jeden Fall einen Spitzenplatz in der Mode-Rangliste einnehmen. “Das Outfit gefällt mir sehr gut. Blau, Pink und Orange sind die Trendfarben in diesem Jahr“, sagte Fecht-Olympiasiegerin Britta Heidemann, “etwas lebendig darf es bei Olympia gern sein.“ Mit 20 weiteren Athleten präsentierte sie am Dienstag in der Modestadt Düsseldorf die Bekleidung für die XXX. Sommerspiele vom 27. Juli bis 12. August in London. Dort werden rund 400 deutsche Sportler an den Start gehen. Ausgerüstet werden damit auch die rund 170 Sportler der deutschen Paralympics-Mannschaft.

Schick! Das sind die deutschen Outfits für Olympia 2012

“Die Kleidung ist perfekt auf die Bedürfnisse der Sportler abgestimmt. Ich bin sicher, dass sie sich darin wohlfühlen und Deutschland hervorragend repräsentieren werden“, sagte Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Rund 70 Teile werden die Athleten im olympischen Reisegepäck haben.

Die repräsentative Kleidung für Eröffnungs- und Schlussfeier kommt von Willy Bogner, der bisher nur deutsche Winterspiele-Teams ausgerüstet hat und nun erstmals auch eine Sommerspiele-Mannschaft. “Die Verantwortung war groß, da wir bei der größten Modenschau der Welt ein gutes Bild abgeben wollen“, sagte Bogner. Das Sportoutfit designte adidas, für die Schuhe sorgte die Firma Sioux.

Die deutsche Mannschaft wird bei den London-Spielen nicht nur mit einem coolen, heiteren Look antreten, sondern auch mit dem Motto “Wir für Deutschland“. Kleidung und Slogan allein sind aber noch keine Erfolgsfaktoren, um die sportlichen Ziele zu erreichen. “Wir wollen wieder ganz vorne dabei sein. Das Abschneiden in Peking 2008 ist ein Orientierungspunkt“, erklärte Bach. Vor vier Jahren in Chinas Metropole belegte ein 439 Athleten großes deutsches Team mit 41 Medaillen, darunter 16 goldene, Platz fünf im Medaillenspiegel.

Olympia skurril

Olympia skurril

00_nickerchen
Die olympischen Spiele sind nicht nur ein Wettkampf der Athleten, sondern auch der Fotografen. Wenn sie nicht gerade ein Nickerchen machen, warten sie allzeit bereit auf den richtigen Augenblick, um ein Stück olympische Zeitgeschichte festzuhalten - seien es Höchstleistungen oder komische Momente. Sehen Sie hier eine Auswahl der skurrilsten Schnappschüsse aus Peking. © dpa
01_ringen
Es sieht nicht aus wie Ringen, was Zoltan Fodor (unten) und Ma Sanyi aus China (oben) hier machen. Aber es ist Ringen! Wirklich! © dpa
02_handball
Die russischen Handballer haben da offenbar was verwechselt: Der Ball muss bei dieser Sportart ins Netz - und nicht etwa der Vasilly Filipov. © dpa
04_formiga
Da schau her: Die brasilianische Fußballerin Formiga bejubelt ihr Tor im Halbfinale gegen Deutschland. © dpa
05_cristiane
"Das kann ich besser", denkt sich Teamkollegin Cristiane - und zaubert einen Salto aus der Hüfte. © dpa
03_olena
Olena Antonova aus der Ukraine stellt beim Diskuswerfen insgeheim Klinsis Tonnentritt nach (Tonne nicht im Bild). © dpa
07_tischtennis
Ballverliebt: Victorine Agum Fomum küsst die Kugel. © dpa
08_wassergraben
Da wollte sie eigentlich nicht hin: Roisin McGettigan landet im Wassergraben. © dpa
09_wariner
Jeremy Wariner wirft vor dem 400-Meter-Lauf noch schnell Ballast ab. © dpa
10_beach
Was will uns die Künstlerin damit sagen? Beach-Volleyballerin Chen Xue gibt Anweisungen. © dpa
11_ballett
Männerballett? Turmspringen! Alexandre Despatie geht auf Zehenspitzen. © dpa
12_leire
Leire Olaberria: So glücklich schaut eine Bronze-Medaillengewinnerin. © dpa
15_beach
Fragende Blicke: Tamsin Barnett und Natalie Cook beim Beach-Volleyball © dpa
16_schraube
Matthew Mitcham macht die Schraube. © dpa
17_kanu
Viel Wasser, wenig Kanuten: Felix Michel und Sebastian Piersig im Kampf gegen die Natur. © dpa
18_hrysopiyi
Die griechische Beach-Volleyballerin Hrysopiyi Devetzi hat zwar keinen besonders aussprechlichen Namen, aber dafür besonders hübsche Fingernägel. © dpa
19_wang
Wer hypnotisiert hier wen? Wang Hao den Ball oder umgekehrt? © dpa
20_blas
Ricardo Blas Jr kämpft im Judo gegen Lasha Gujejiani - und mit seiner Garderobe. © dpa
21_hambuechen
Turn-Floh Fabian Hambüchen greift knapp daneben - und das ist leider auch vorbei. © dpa
23_multitasking
Ein echtes Multitasking-Genie: Rene Enders kann gleichzeitig Radfahren, weinen und sich über Bronze freuen. © dpa
24_koepper
Und alle! Ein Köpper in fröhlicher Geselligkeit beim Damen-Triathlon-Finale © dpa
25_heber
Gewichtheber Dmitriy Klokov beweist eine große Klappe. © dpa
28_puder
Backe, backe Kuchen! Gewichtheber Nikolaos Kourtidis lässt es stauben. © dpa
26
"Ich bin dann mal weg": Cheng Fei macht die Flatter. © dpa
29_synch
Ein Tänzchen nach links ... © dpa
30_synch
... und eines nach rechts .. © dpa
31_synch
... und vor ... © dpa
32_synch
... und zurück: Synchronschwimmen ist die heimliche Lieblingssportart der Olympia-Fotografen.
33_synchron
Auch an Land können's die Synchronschwimmerinnen: Saho Harada und Emiko Suzuki üben den Knoten. © dpa
34_synchronringen
Die anderen Sportler nehmen sich ein Beispiel: Konstantin Schneider (rot) und Manuchar Kvirkelia (blau) üben das Synchron-Ringen. © dpa

“Der Konkurrenzkampf wird in London unvergleichlich höher werden“, sagte Bach. Dies hätten die Ergebnisse der Weltmeisterschaften im vergangenen Jahr gezeigt. “Danach lagen im Medaillenspiegel aller Weltmeisterschaften zwischen Platz fünf und neun zwei Goldmedaillen“, erklärte Bach. Im Olympia-Aufgebot sind bisher nur zwei Mannschaften (beide Hockey). Nur im Volleyball gibt es noch Aussichten, sich mit Teams zu qualifizieren.

“Wir lassen uns dadurch die Stimmung nicht verderben“, meinte Michael Vesper, der wie 2008 “Chef de Mission“ sein wird. “Vielleicht ist das die Chance für Athleten aus Sportarten, die sonst hinter den Mannschaften zurücktreten mussten, mal nach vorne zu kommen.“ Die erste Nominierungrunde für die Olympia-Mannschaft, deren Entsendung des DOSB rund sechs Millionen Euro kostet, wird am 31. Mai sein.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Keine Geisterspiele: Tausende japanische Fans bei Olympia
Keine Geisterspiele: Tausende japanische Fans bei Olympia
Hamilton ratlos: Verstappen mit Schwung ins Heimspiel
Hamilton ratlos: Verstappen mit Schwung ins Heimspiel
Wales siegt dank Bale und Ramsey - Türkei vor Turnier-Aus
Mehr Sport
Wales siegt dank Bale und Ramsey - Türkei vor Turnier-Aus
Wales siegt dank Bale und Ramsey - Türkei vor Turnier-Aus

Kommentare