Playoffs

Deutscher NHL-Star Grubauer führt Colorado zum Sieg - Owetschkin streckt Gegner nieder

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Alexander Owetschkin (r.) zeigte seine Kampfqualitäten.

Deutlicher Erfolg und Führung in der Serie für Philipp Grubauer und die Colorado Avalanche. Unterdessen prügelte sich sein Ex-Teamkollege und Superstar Alexander Owetschkin.

Denver - Colorado Avalanche hat mit dem deutschen Nationaltorwart Philipp Grubauer in den Play-offs der Eishockey-Profiliga NHL einen deutlichen Sieg gefeiert. Der zweimalige Stanley-Cup-Sieger setzte mit einem 6:2-Sieg gegen die Calgary Flames im heimischen Pepsi Center in Denver ein Ausrufezeichen und ging in der Best-of-Seven-Serie mit 2:1 in Führung.

Grubauer, der in der vergangenen Spielzeit mit den Washington Capitals Stanley-Cup-Sieger wurde, stand die kompletten 60 Minuten auf dem Eis und wehrte 27 der 29 Schüsse auf sein Tor ab. Nathan MacKinnon (9./14.) brachte Colorado mit zwei Powerplay-Toren im ersten Drittel früh auf Kurs. Matt Nietos Treffer zum 4:0 (28.) bedeutete im Mittelabschnitt die Vorentscheidung.

Spiel vier am Mittwoch (Ortszeit) findet ebenfalls in Denver statt. Mit einem weiteren Sieg würden sich die Avalanche zwei Matchpucks erspielen.

Owetschkin verliert und prügelt sich

Titelverteidiger Washington Capitals hatte wenige Stunden zuvor die erste Niederlage kassiert. Der Stanley-Cup-Sieger verlor bei den Carolina Hurricanes deutlich mit 0:5. Beim Stand von 0:1 im ersten Drittel sorgte Caps-Superstar Alexander Owetschkin abseits seiner Fähigkeiten am Schläger für Aufsehen. Der 33-Jährige streckte Andrei Swetschnikow bei einem Faustkampf nieder und musste für fünf Minuten auf die Strafbank.

Owetschkin war bislang selten in derartige Auseinandersetzungen verwickelt. Nach Angaben des Portals „HockeyFights.com“ war es erst die vierte Schlägerei in seiner NHL-Karriere, die erste seit 2010. Die Mitspieler auf der Bank applaudierten ihm, indem sie mit den Schlägern auf die Bande trommelten.

Der 19-Jährige Swetschnikow schlug mit dem vom Helm geschützten Hinterkopf aufs Eis und konnte nicht mehr weiterspielen. Beide Spieler bekamen eine Fünf-Minuten-Strafe.

dpa/SID

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