Haas fühlt sich topfit - Bangen um Kohlschreiber

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Tommy Haas

Bamberg - Das deutsche Tennis-Team um Rückkehrer Tommy Haas bangt vor dem Davis-Cup-Duell mit Argentinien (10. bis 12. Februar) um Philipp Kohlschreiber.

Der Weltranglisten-31. kam mit einem Magen-Darm-Infekt geschwächt vom ATP-Turnier aus Montpellier zurück. Während sich seine Teamkollegen Haas, Florian Mayer und Philipp Petzschner bereits auf dem Sandplatz in der Bamberger Basketball-Halle vorbereiten, versucht sich Kohlschreiber auszukurieren und stößt erst später zum Team.

„Wir hoffen, dass es bei Philipp bis Freitag reicht“, sagte Teamchef Patrik Kühnen, der gegen den Vorjahresfinalisten kaum auf seine derzeit formstarke Nummer zwei verzichten kann. Seit seiner Rückkehr an die Oberhachinger Tennis Base geht es für Kohlschreiber wieder aufwärts. Der Augsburger erreichte in diesem Jahr bereits die Halbfinals von Auckland und Montpellier. Auch bei den Australian Open überzeugte der 28-Jährige mit dem Einzug ins Achtelfinale.

So stöhn ist das Damen-Tennis! Wir zeigen die lautesten Spielerinnen

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So stöhn ist das Damentennis!
Seien Sie froh, dass diese Fotostrecke keinen Ton hat - aber dafür ganz viel Foto: So stöhn ist das Damentennis! © Getty
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Hier sehen Sie die Queen des lauten Schreis: Maria Scharapowa. © Getty
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Die schöne Russin bringt es auf unfassbare 101 Dezibel. Das entspricht einer lauten Motorsäge und liegt knapp unter der Schmerzgrenze - für manche ihrer Gegnerinnen auch deutlich darüber. © Getty
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Bei so viel Geschrei geraten die spielerischen Fähigkeiten Scharapowas fast in den Hintergrund. © Getty
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Doch sie ist bei weitem nicht die einzige Spielerin, die grunzt, schreit oder stöhnt. © Getty
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Dinara Safina, die Schwester von Marat Safin, unterstrich ihre Schläge oft mit einem Ä-Ton. © Getty
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Ääääääääh! © Getty
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Auch Elena Dementieva gab gern Laute von sich, die vor allem männliche Fans grübeln ließen © Getty
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Obacht, gleich kommt's! © Getty
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Die Sache mit dem Stöhnen hat übrigens nicht zwangsläufig etwas mit Extrakraft zu tun. © Getty
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Denn auch bei wahren Kraftpaketen wie den Williams-Schwestern, hier Venus, geht es lautstark zur Sache © Getty
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Serena steht ihrer Schwester auch da in nichts nach. © Getty
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Duelle unter den Schwestern sind ein wahrer Ohrenschmaus. © Getty
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Andrea Petkovic (l.) kann nicht nur gut tanzen, nein, ... © Getty
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... vor ihren Siegen gibt sie lautstark alles! © Getty
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Auch Victoria Azarenka konnte glatt als Sirene durchgehen. © Getty
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Das hier war allerdings ein Jubelschrei. © Getty
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Michelle Larcher de Brito schlug sie alle! Zwar nicht im Tennis, sondern im Schreien. © Getty
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Mit 109 Dezibel war sie die lauteste Spielerin von allen. © Getty
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Und wer hat's erfunden? Hier sehen Sie die Mutter des Stöhnens, Monica Seles. © Getty
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Schon in ihren Duellen mit Steffi Graf ging sie deutschen Zuschauern damals gehörig auf den Zeiger. © Getty
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Kommen wir zu den tieferen Tonlagen. © Getty
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Francesca Schiavones Urschreie waren deutlich tiefer als die der Konkurrenz. © Getty
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Und jetzt kommen wir zu den ganz tiefen Tönen. Denn wer denkt, dass nur Frauen stöhnen, liegt falsch. © Getty
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Die weltbesten Männer tun's auch, zum Beispiel Novak Djokovic. © Getty
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Oder Rafael Nadal, der seine Schläge ebenfalls akustisch untermalt © Getty
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Genau so! Roger Federer ist übrigens mucksmäuschenstill. © Getty
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Auch bei den Männern gibt es zwei Ur-Stöhner. © Getty
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Jimmy Connors ... © Getty
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... und Andre Agassi. © Getty
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Bei ihm beschwerten sich die Gegner Ende der 80er-Jahre als Erstes, aber noch immer gibt es keine Lautstärkeregeln. Und so bleibt das Gestöhne ein Teil des Tennis! Nur auf den Tribünen gilt weiterhin: Quiet, please! © Getty

Ähnliche Ergebnisse hat der frühere Weltranglistenzweite Haas bislang nicht zu bieten, dennoch strotzt der Rückkehrer vor Selbstvertrauen. „Ich fühle mich so gut wie lange nicht mehr“, sagte der 33-Jährige, der in Bamberg nach mehr als vier Jahren wieder im Davis Cup zum Einsatz kommen wird.

Ob Kühnen den 33 Jahre alten Routinier im Einzel aufbietet, steht allerdings noch nicht fest. „Ich bin mehr oder weniger die Wildcard“, sagte Haas. Kühnen wollte sich noch nicht in die Karten schauen lassen: „Ich will zuerst die Trainingseinheiten abwarten, bevor ich die Aufstellung am Donnerstag bekannt gebe.“

Doppelspezialist Petzschner verriet da schon mehr: „Im Moment sieht es danach aus, dass Tommy und ich am Samstag das Doppel spielen und Florian und Philipp am Freitag mit den Einzeln beginnen. Allerdings haben wir ein sehr ausgeglichenes Team, da kann jeder alles spielen.“

Für Petzschner und Mayer ist die Partie in Bamberg ein Heimspiel. Beide sind gebürtige Franken, kommen aus dem 50 Kilometer entfernten Bayreuth und hoffen auf den Heimvorteil. „Die Stadt ist bekannt für ihre Fans und heißt nicht umsonst Freak City“, sagte Petzschner, der ein ausgeglichens Duell erwartet.

Teamchef Kühnen sieht dagegen die Argentinier trotz des Fehlens der Nummer eins, Juan Martin del Potro, in der Favoritenrolle: „Auf dem Papier haben sie Vorteile, doch wir spielen zu Hause. Das kann die Extra-Prozente geben, die wir für den Sieg brauchen.“

sid

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