Wunderbare Vielfalt

Kommentar: Sportliches Wochenende

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Unser Sport-Redakteur Marc Beyer.

München -  Der Sport dominiert das Wochenende. Wunderbar vielfältig, findet unser Autor Marc Beyer. Denn mit Tennis, Handball und Teamsport wie Rodeln ist für jeden etwas dabei.

Wenn Zwölf-Uhr-Nachrichten mit Sport beginnen und die Nachrichtenagenturen Sportmeldungen mit der hohen Dringlichkeit „Eil“ versenden, ist es kein normaler Tag. Den ganzen Samstag über konnte man sich des Eindrucks nicht erwehren, in der Welt gäbe es kaum Wichtigeres als die Aktivitäten von ein paar deutschen Athleten. Angelique Kerber in Melbourne, Viktoria Rebensburg in Maribor, und das Europameisterschafts-Finale der Handballer hatte noch gar nicht begonnen. Die herausragenden Heim-Weltmeisterschaften der Rodler am Königssee geriet fast schon zur Randnotiz.

Tage, an denen der Sport die Schlagzeilen dominiert, sind nichts Neues, gerade im Winter. Deutschland ist ein Land mit einem gewaltigen Fördersystem. Seine Athleten rodeln schnell, springen weit von Schanzen, sind auf Skiern flott unterwegs und schießen zwischendurch sehr genau auf kleine Scheiben. Das alles weiß man, aber dieses Wochenende war speziell, weil die spektakulärsten Meldungen aus Ganzjahressportarten kamen.

Es sind erstaunliche Erfolgsgeschichten, die da geschrieben wurden. Tennisspieler sind Individualisten, Handballer ausgewiesene Teamplayer, Rodler sind beides. An diesem Wochenende hat sich der Sport in seiner ganzen wunderbaren Vielfalt präsentiert. In einer Welt, in der die Nachrichten meist schlechte sind, ist das eine schöne Abwechslung.

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