Bewegende Worte

Mick Schumacher spricht erstmals öffentlich über seinen Vater Michael

Mick Schumacher
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Mick Schumacher.

Köln - Mick Schumacher scheint das Rennfahrer-Talent von seinem Vater Michael geerbt zu haben. Trotz seiner jungen 18 Jahre macht der Junior bereits jetzt schon Karriere. Nun hat sich der Filius erstmals öffentlich über seinen Vater geäußert. Es sind bewegende Worte.

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Dass dieses Sprichwort nicht nur eine leere Phrase ist, sieht man beispielsweise an Mick Schumacher, dem Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher. Wie auch der siebenfache Weltmeister will auch sein Filius im Rennsport Fuß fassen. Und macht das bislang mit beachtenswertem Erfolg. Obwohl er erst vor wenigen Tagen 18 Jahre alt geworden ist, startet der Junior ab dieser Saison in der Formel-3-Meisterschaft. Ein logischer Schritt, nachdem er sich zunächst in der Formel 4 ausprobiert hatte und dort zuletzt Vizemeister wurde.

Der Vater hat seinem Sprössling also zweifellos jede Menge Talent mitgegeben. Und der dankt es ihm mit rührenden Worten. Im Interview mit dem Fernsehsender RTL hat sich Mick Schumacher jetzt zum ersten Mal in der Öffentlichkeit über seinen Vater, der Ende 2013 einen tragischen Ski-Unfall hatte und seither zurückgezogen im Kreis der Familie lebt, geäußert. "Mein Vater ist mein Vorbild. Er ist der Beste, mein Idol!", so Schumacher junior. Es sind nur wenige Worte, dafür aber umso bewegender. 

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Mick Schumacher ist auf dem Weg, in die riesigen Fußstapfen seines Vaters zu treten und ebenfalls eine große Karriere im Motorsport hinzulegen. Dieses Ziel gibt er unumwunden zu: "Mein Ziel ist es, Formel-1-Weltmeister zu werden", sagt er selbstbewusst. "Das will jeder Rennfahrer, denke ich. Wann es so weit ist, werden wir sehen."

Die Wertschätzung einiger Formel-1-Größen ist dem jungen Schumacher jetzt schon sicher. "Micks Herausforderung ist aufgrund seines Namens sehr groß", sagt beispielsweise Ross Brawn, der langjährige Weggefährte der Familie Schumacher, in der Auto Bild motorsport. Der britische Motorsport-Ingenieur glaubt aber, dass "er damit klarkommt. Er ist ein intelligenter junger Mann und weiß, welche Ziele er sich setzen kann." Auch von Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff gibt es Komplimente: „Mick ist ein toller Typ und ein exzellenter Fahrer.“ Gleichzeitig zeigt Wolff dem Nachwuchsfahrer auf, dass es für ihn bei konstanten Leistungen eine Perspektive in der Formel 1 geben wird. "Wenn er sich in dieser Serie gut schlägt, werden viele Teams davon Notiz nehmen. Und eines davon wird Mercedes sein." Auch Ferraris Nachwuchs-Chef Massimo Rivola hatte bereits um die Gunst des Talents gebuhlt. „Wenn er in die Ferrari-Akademie einsteigt, wird er einen roten Teppich vorfinden", sagte der Italiener. 

Mick Schumacher wird‘s vernommen haben. Und weiter hart für seinen Erfolg arbeiten. So wie es auch sein großes Idol immer getan hat: Sein Papa Michael.

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