Navratilova bricht Aufstieg zum Kilimandscharo ab

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Martina Navratilova bricht ihren Aufstieg auf den Kilimandscharo ab.

Nairobi - Tennislegende Martina Navratilova hat ihren Aufstieg zum Gipfel des Kilimandscharo abgebrochen. Das Klima und die Höhe machen der Sportlerin Probleme.

Auf Anraten der Teamärztin habe sie die Gruppe verlassen und sei von Bergführern zurück ins Basis-Camp gebracht worden, teilte die Laureus-Stiftung, die mit der Aktion Geld sammeln will, am Freitag mit. Die Sportlerin sei zur Untersuchung in ein medizinisches Zentrum gebracht worden. Die Gruppe hatte zu dem Zeitpunkt das Horombo Camp in 4.500 Metern Höhe erreicht. Navratilova habe aber schon seit mehreren Tagen Schwierigkeiten gehabt, sich an die Höhe zu gewöhnen, hieß es. Hinzu kämen für die Jahreszeit ungewöhnliche Schneestürme und kalter Nebel, die der Gruppe zu schaffen machten.

Die verbleibenden Mitglieder der Gruppe setzten den Weg zum Gipfel des höchsten afrikanischen Berges den Angaben zufolge fort. Am Samstag wollten sie dort angekommen sein. Navratilova hatte vorher gesagt, sie habe den 5.895 Meter hohen Gipfel schon immer besteigen wollen, aber auch die Befürchtung ausgesprochen, dass ihr die Höhe möglicherweise zusetzen werde. Sie sei noch nie höher als 4000 Meter gestiegen.

Sie habe “panische Angst“ davor, den Gipfel nicht zu erreichen, “denn dann wird das die ganze Welt erfahren“, sagte sie am vergangenen Wochenende. Die 54-Jährige war an Brustkrebs erkrankt und musste sich in diesem Jahr einer Behandlung unterziehen. Nach der Entfernung des Knotens und einer Strahlentherapie sei sie aber wieder “so gut wie neu“, sagte sie im Oktober.

dapd

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