Schlaflose Nacht nach Verletzung

Petkovic hatte Angst vor Karriereende

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Hatte nach der erneuten Knieverletzung eine schlaflose Nacht: Andrea Petkovic.

Köln - Andrea Petkovic hatte nach ihrer neuerlichen Knieverletzung große Angst vor dem Ende ihrer Karriere. Doch inzwischen hat die 25-Jährige wieder Hoffnung geschöpft und blickt nach vorne.

 „In der Nacht, nachdem es passierte, habe ich kein Auge zugemacht“, sagte die 25-jährige Darmstädterin im Gespräch mit der Bild am Sonntag: „Ist es wieder ein Kreuzbandriss? Schaffe ich es wirklich nochmal, mich sechs Monate durch die Reha zu quälen? Ich hatte natürlich Schiss, dass es das war mit der Tenniskarriere.“ In ihren düsteren Gedanken habe sie sich schon „als Alkoholikerin in einem Wohnwagen mit zehn Kindern“ gesehen.

Umso größer sei dann die Erleichterung nach der jüngsten Diagnose gewesen: „Hey, es ist nur ein Meniskusriss. Cool, ich gehe gleich in die Reha. Und nicht wieder in die Depressionsphase wie letztes Jahr, als ich mit Gips im Bett lag.“ Nach der Operation am vergangenen Freitag muss Andrea Petkovic acht Wochen pausieren, dennoch will sie in Zukunft nicht kürzertreten. „Ich habe noch so viel in mir drin, das ich noch zeigen will. Verletzt höre ich nicht auf. Nicht so“, sagte sie der BamS.

Viel Unterstützung habe sie von anderen Sportlern erfahren, die eine ähnliche Leidenszeit hinter sich haben: „Dirk Nowitzki hat mir gleich eine Nachricht geschrieben. Und Tommy Haas kam zu mir und hat mir Mut gemacht. Die beiden wissen, was einem hilft. Händchenhalten ist es definitiv nicht.“

Als realistisches Ziel für ein Comeback nennt Andrea Petkovic die French Open Ende Mai in Paris. Ihr Verhältnis zu Australien, wo sie bereits zum insgesamt dritten Mal nach Kreuzbandriss (2008), Ermüdungsbruch im Becken (2011) und nun dem Meniskusriss verletzt passen muss, ist mittlerweile ein bisschen gestört: „Ich weiß nicht, ob ich zukünftig das Risiko Australien noch mal eingehe. Das passt nicht so ganz mit uns ...

So stöhn ist das Damen-Tennis! Wir zeigen die lautesten Spielerinnen

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Seien Sie froh, dass diese Fotostrecke keinen Ton hat - aber dafür ganz viel Foto: So stöhn ist das Damentennis! © Getty
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Hier sehen Sie die Queen des lauten Schreis: Maria Scharapowa. © Getty
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Die schöne Russin bringt es auf unfassbare 101 Dezibel. Das entspricht einer lauten Motorsäge und liegt knapp unter der Schmerzgrenze - für manche ihrer Gegnerinnen auch deutlich darüber. © Getty
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Bei so viel Geschrei geraten die spielerischen Fähigkeiten Scharapowas fast in den Hintergrund. © Getty
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Doch sie ist bei weitem nicht die einzige Spielerin, die grunzt, schreit oder stöhnt. © Getty
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Dinara Safina, die Schwester von Marat Safin, unterstrich ihre Schläge oft mit einem Ä-Ton. © Getty
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Ääääääääh! © Getty
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Auch Elena Dementieva gab gern Laute von sich, die vor allem männliche Fans grübeln ließen © Getty
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Obacht, gleich kommt's! © Getty
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Die Sache mit dem Stöhnen hat übrigens nicht zwangsläufig etwas mit Extrakraft zu tun. © Getty
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Denn auch bei wahren Kraftpaketen wie den Williams-Schwestern, hier Venus, geht es lautstark zur Sache © Getty
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Serena steht ihrer Schwester auch da in nichts nach. © Getty
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Duelle unter den Schwestern sind ein wahrer Ohrenschmaus. © Getty
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Andrea Petkovic (l.) kann nicht nur gut tanzen, nein, ... © Getty
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... vor ihren Siegen gibt sie lautstark alles! © Getty
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Auch Victoria Azarenka konnte glatt als Sirene durchgehen. © Getty
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Das hier war allerdings ein Jubelschrei. © Getty
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Michelle Larcher de Brito schlug sie alle! Zwar nicht im Tennis, sondern im Schreien. © Getty
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Mit 109 Dezibel war sie die lauteste Spielerin von allen. © Getty
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Und wer hat's erfunden? Hier sehen Sie die Mutter des Stöhnens, Monica Seles. © Getty
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Schon in ihren Duellen mit Steffi Graf ging sie deutschen Zuschauern damals gehörig auf den Zeiger. © Getty
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Kommen wir zu den tieferen Tonlagen. © Getty
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Francesca Schiavones Urschreie waren deutlich tiefer als die der Konkurrenz. © Getty
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Und jetzt kommen wir zu den ganz tiefen Tönen. Denn wer denkt, dass nur Frauen stöhnen, liegt falsch. © Getty
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Die weltbesten Männer tun's auch, zum Beispiel Novak Djokovic. © Getty
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Oder Rafael Nadal, der seine Schläge ebenfalls akustisch untermalt © Getty
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Genau so! Roger Federer ist übrigens mucksmäuschenstill. © Getty
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Auch bei den Männern gibt es zwei Ur-Stöhner. © Getty
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Jimmy Connors ... © Getty
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... und Andre Agassi. © Getty
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Bei ihm beschwerten sich die Gegner Ende der 80er-Jahre als Erstes, aber noch immer gibt es keine Lautstärkeregeln. Und so bleibt das Gestöhne ein Teil des Tennis! Nur auf den Tribünen gilt weiterhin: Quiet, please! © Getty

SID

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