„Eszti war eine Heldin“

Drama beim Pferde-Rennen: 21-jährige Reiterin stirbt nach tragischem Sturz

Pferde waren die große Leidenschaft von Eszter Jeles.
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Pferde waren die große Leidenschaft von Eszter Jeles.

Reiterin Eszter Jeles ist nach einem schlimmen Unfall beim Pferderennen verstorben. Mit einem solchen Szenario setzte sie sich einst auf ihrem Instagram-Account auseinander.

Istanbul - Die Reiterin Eszter Jeles ist im Alter von 21 Jahren ihren schweren Kopfverletzungen erlegen. Am 5. September trat sie bei einem Pferde-Rennen in Istanbul an und musste nach einem schlimmen Unfall ins Krankenhaus gebracht und operiert werden. Nach 13 Tagen im Kampf gegen die Folgen des Sturzes gab ihr Körper schließlich auf. „Wir sind zutiefst traurig, dass Eszter Jeles ihr Leben verloren hat. Möge ihre Seele in Frieden ruhen“, so der türkische Jockey-Verband in den sozialen Medien.

Bei dem Rennen trat die Ungarin auf dem Pferd „Toms“ an, lag aber auf dem letzten Platz hinter der Konkurrentin Tracy Menuet. Als sich die Französin jedoch nicht mehr auf ihrem Tier „Out of the Dark“ halten konnte, wurde Jeles in den Unfall involviert, stürzte ebenfalls und landete in höchstem Tempo mit dem Kopf auf dem Rasen. Menuet musste zwar ebenfalls in die Klinik, konnte aber glücklicherweise nach kurzen Untersuchungen wieder entlassen werden. Anders als ihre Konkurrentin, die im Krankenhaus zwar „stabil“ gewesen sein soll, allerdings nicht mehr aufwachte.

Eszter Jeles: „Seid nicht traurig, ich werde dabei lachen“

„Eszti war eine Heldin, die ihr Leben dem Pferderennen verschrieben hatte. Wir werden sie für immer in unseren Herzen behalten“, schrieb der ungarische Jockey-Verband auf der Homepage zum frühen Tod ihrer Sportlerin. Bei einem weiteren Rennen auf der Veliefendi-Rennbahn wurde schließlich eine Gedenkfeier für Jeles abgehalten. Unter anderem sprach die Mutter. Dabei erzählte sie, dass Eszter einst auf ihrem privaten Instagram-Account schrieb, dass niemand traurig sein solle, falls sie jemals beim Reiten verunglücken sollte.

„Wenn ich eines Tages wegen meiner Leidenschaft für die Geschwindigkeit sterbe, dann seid nicht traurig, denn ich werde dabei lachen.“ Nun hat das Schicksal also zugeschlagen. Für die Tierfreundin wurde im Verlauf der Gedenkfeier noch eine Schweigeminute eingelegt. Auch unter ihren Facebook-Posts kommentieren einige User, um Jeles zu betrauern. Kerzen und etwaige Beileidsbekundungen werden gepostet. (ta)

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