Das Stöhnfinale von Stuttgart ist perfekt

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Maria Scharapowa ballt die Faust

Stuttgart - Die beiden derzeit besten - und wahrscheinlich auch lautesten - Tennisspielerinnen der Welt haben sich beim Turnier in Stuttgart durchgesetzt. Das Stöhnfinale ist perfekt.

Victoria Asarenka und Maria Scharapowa haben beim Tennis-Turnier in Stuttgart das Traumfinale perfekt gemacht. Die Weltranglisten-Erste Asarenka setzte sich am Samstag gegen die Polin Agnieszka Radwanska klar mit 6:1, 6:3 durch und feierte in ihrem 30. Spiel des Jahres den 29. Sieg. Scharapowa, Nummer zwei der Welt, besiegte die Tschechin Petra Kvitova nach hartem Kampf mit 6:4, 7:6 (7:3).

So stöhn ist das Damen-Tennis! Wir zeigen die lautesten Spielerinnen

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So stöhn ist das Damentennis!
Seien Sie froh, dass diese Fotostrecke keinen Ton hat - aber dafür ganz viel Foto: So stöhn ist das Damentennis! © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Hier sehen Sie die Queen des lauten Schreis: Maria Scharapowa. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Die schöne Russin bringt es auf unfassbare 101 Dezibel. Das entspricht einer lauten Motorsäge und liegt knapp unter der Schmerzgrenze - für manche ihrer Gegnerinnen auch deutlich darüber. © Getty
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Bei so viel Geschrei geraten die spielerischen Fähigkeiten Scharapowas fast in den Hintergrund. © Getty
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Doch sie ist bei weitem nicht die einzige Spielerin, die grunzt, schreit oder stöhnt. © Getty
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Dinara Safina, die Schwester von Marat Safin, unterstrich ihre Schläge oft mit einem Ä-Ton. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Ääääääääh! © Getty
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Auch Elena Dementieva gab gern Laute von sich, die vor allem männliche Fans grübeln ließen © Getty
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Obacht, gleich kommt's! © Getty
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Die Sache mit dem Stöhnen hat übrigens nicht zwangsläufig etwas mit Extrakraft zu tun. © Getty
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Denn auch bei wahren Kraftpaketen wie den Williams-Schwestern, hier Venus, geht es lautstark zur Sache © Getty
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Serena steht ihrer Schwester auch da in nichts nach. © Getty
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Duelle unter den Schwestern sind ein wahrer Ohrenschmaus. © Getty
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Andrea Petkovic (l.) kann nicht nur gut tanzen, nein, ... © Getty
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... vor ihren Siegen gibt sie lautstark alles! © Getty
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Auch Victoria Azarenka konnte glatt als Sirene durchgehen. © Getty
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Das hier war allerdings ein Jubelschrei. © Getty
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Michelle Larcher de Brito schlug sie alle! Zwar nicht im Tennis, sondern im Schreien. © Getty
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Mit 109 Dezibel war sie die lauteste Spielerin von allen. © Getty
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Und wer hat's erfunden? Hier sehen Sie die Mutter des Stöhnens, Monica Seles. © Getty
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Schon in ihren Duellen mit Steffi Graf ging sie deutschen Zuschauern damals gehörig auf den Zeiger. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Kommen wir zu den tieferen Tonlagen. © Getty
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Francesca Schiavones Urschreie waren deutlich tiefer als die der Konkurrenz. © Getty
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Und jetzt kommen wir zu den ganz tiefen Tönen. Denn wer denkt, dass nur Frauen stöhnen, liegt falsch. © Getty
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Die weltbesten Männer tun's auch, zum Beispiel Novak Djokovic. © Getty
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Oder Rafael Nadal, der seine Schläge ebenfalls akustisch untermalt © Getty
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Genau so! Roger Federer ist übrigens mucksmäuschenstill. © Getty
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Auch bei den Männern gibt es zwei Ur-Stöhner. © Getty
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Jimmy Connors ... © Getty
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... und Andre Agassi. © Getty
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Bei ihm beschwerten sich die Gegner Ende der 80er-Jahre als Erstes, aber noch immer gibt es keine Lautstärkeregeln. Und so bleibt das Gestöhne ein Teil des Tennis! Nur auf den Tribünen gilt weiterhin: Quiet, please! © Getty

Damit kommt es an diesem Sonntag (18.30 Uhr/Eurosport) im Endspiel der mit 740 000 Dollar dotierten Sandplatz-Veranstaltung zu einer Neuauflage des Finales bei den Australian Open. In Melbourne hatte sich Ende Januar Asarenka deutlich in zwei Sätzen durchgesetzt. Auch im Endspiel von Indian Wells behielt die Weißrussin im März die Oberhand. Die Siegerin von Stuttgart bekommt 115 000 Dollar und einen Porsche.

Erstmals seit Wimbledon 2009 hatten sich in Asarenka, Scharapowa, Kvitova (3.) und Radwanska (4.) die Top Vier der Rangliste für das Halbfinale qualifiziert. “Das ist toll für das Damen-Tennis“, sagte Asarenka.

Im Doppel schafften die beiden Fed-Cup-Spielerinnen Julia Görges und Anna-Lena Grönefeld den Einzug ins Finale. Das norddeutsche Duo setzte sich im Halbfinale gegen die Tschechin Kveta Peschke und Katarina Srebotnik aus Slowenien mit 6:4, 6:2 durch.

Asarenka, die am Freitag die deutsche Senkrechtstarterin Mona Barthel in drei Sätzen niedergerungen hatte, zeigte gegen Radwanska eine ganz souveräne Vorstellung. Bereits nach 24 Minuten entschied die Australian-Open-Siegerin den ersten Satz mit 6:1 für sich. Auch im zweiten Durchgang war die 22-Jährige die dominantere Spielerin, auch weil Radwanska mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte. Zum 4:2 gelang Asarenka das entscheidende Break, nach 1:17 Stunden verwandelte sie ihren zweiten Matchball.

Weitaus mehr Mühe hatte Scharapowa. Gegen Kvitova, die erst in der Nacht zum Samstag in Angelique Kerber im Viertelfinale die letzte Deutsche ausgeschaltet hatte, musste die Russin vor allem im zweiten Satz zittern. Kvitova nutzte ihre Chancen aber nicht. Von elf Breakbällen konnte die Wimbledonsiegerin nur einen nutzen, als sie der Nummer zwei der Welt zum 6:6 das Service abnahm und sich in den Tie Break rettete. Dort verwandelte Scharapowa aber nach 1:59 Stunden ihren zweiten Matchball.

dpa

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