Nach McLaren-Report

IBU-Präsident: Dopingverdacht gegen 31 russische Biathleten

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31 russische Biathlon-Sportler stehen unter Dopingverdacht. Namen sind allerdings noch nicht bekannt.

Oslo - Der McLaren-Report hat weitere Auswirkungen. Der Internationalen Biathlon Union liegen offenbar erste Namen mutmaßlicher Doping-Sünder vor.

Der Internationalen Biathlon Union (IBU) liegt eine Liste mit 31 dopingverdächtigen Russen vor. Das sagte IBU-Präsident Anders Besseberg der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. Darunter seien auch Sportler, die noch aktiv laufen würden. 

Einige der Athleten seien schon gesperrt, andere hätten ihre Karriere bereits beendet. Hinzu kämen Athletinnen oder Athleten, die bislang noch gar nicht bei internationalen Wettbewerben aufgetaucht seien.

IBU-Präsident: Alles absolut transparent darstellen

Die Liste habe der Verband von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) erhalten, sagte Besseberg der norwegischen Zeitung „Verdens Gang“ (Donnerstag). Die IBU hatte unmittelbar nach der Veröffentlichung des zweiten McLaren-Reports eine fünfköpfige Expertengruppe aus fünf Nationen eingesetzt, um den Bericht und andere Dokumente der WADA im Zusammenhang mit den Enthüllungen über Doping unter russischen Athleten zu prüfen. 

„Aber das geht nicht über Nacht. Das ist keine einfache Aufgabe“, sagte Besseberg. „Das Wichtigste ist, dass wir alles absolut transparent darstellen.“ Die Kommission sollte ihre Arbeit am Donnerstag aufnehmen.

Entscheide sich die IBU dafür, Athleten zu sperren, solle das vor der ersten Weltcup-Woche in Oberhof geschehen, sagte Besseberg der Zeitung. Außerdem könnte die Junioren-WM im Februar und der Weltcup im März aus Russland in andere Länder zu verlegt werden, hieß es. IOC-Präsident Thomas Bach hatte zuletzt angekündigt, dass man ob des Doping-Reports nicht nur die Athleten, sondern auch deren Trainer und Betreuer genau durchleuchten wolle.

dpa

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