Neuwahl auf nächstem IBU-Kongress

Doping-Skandal: Russen wird Biathlon-WM 2021 entzogen

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Russland wird die Biathlon-WM 2021 nicht ausrichten dürfen.

Pyeongchang - Der Biathlon-Weltverband IBU wird die Weltmeisterschaften 2021 neu vergeben. Russland darf die Austragung aufgrund des Doping-Skandals nicht durchführen.

Die Biathlon-Weltmeisterschaften 2021 werden neu vergeben. Der russische Verband RBU ließ den Zeitpunkt der Rückgabe am vergangenen Freitag verstreichen, so dass der Vorstand des Weltverbandes IBU dem Ausrichter in Sibirien die WM entzogen hat. Das erklärte IBU-Pressesprecher Peer Lange am Donnerstag auf Anfrage. Der neue WM-Austragungsort soll 2018 auf dem nächsten IBU-Kongress gewählt werden.

Wegen des Skandals um mutmaßliches russisches Staatsdoping hatte die IBU auf einem Außerordentlichen Kongress kurz vor dem WM-Start in Hochfilzen vor drei Wochen entschieden, dass die RBU die Titelkämpfe im sibirischen Tjumen bis zum 24. Februar offiziell zurückgeben soll. Ansonsten werde Russland die WM entzogen. Das ist nun eingetreten.

dpa

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