Nach der Sportlerhochzeit des Jahres

Neureuther und Gössner: Wann die Flitterwochen anstehen

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Haben still und leise und würdevoll geheiratet: Felix und Miri Neureuther wurden von Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer im Garmisch-Partenkirchner Rathaus getraut.

Wegen der Verletzung und den damit verbundenen Reha-Maßnahmen kann Felix Neureuther mit seiner frisch angetrauten Miri Gössner derzeit nicht in die Flitterwochen abdüsen. Doch es gibt einen Plan.

München – Es war nicht nur die prominenteste Sportlerhochzeit des Jahres, sondern auch die am besten geheimgehaltene. Nur im Beisein des engsten familiären Kreises gaben sich Skifahrer Felix Neureuther, 33, und Biathletin Miri Gössner, 27, im Rathaus von Garmisch-Partenkirchen am Tag nach Weihnachten das Ja-Wort. Die Trauung übernahm Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer. Aufgrund der absoluten Diskretion, die das junge Paar walten ließ, waren nur zwanzig Gäste zugegen, als der Sportler-Bund fürs Leben besiegelt wurde. Es ging also still und leise und würdevoll zu bei den Neureuthers. Der bei derlei Ereignissen übliche Medienrummel wurde von den Skisportlern locker umkurvt.

„Das lass ich mir nicht zweimal sagen“

Öffentlich zeigen werden sich die beiden frisch Vermählten noch in den kommenden Tagen bei lokalen Sportveranstaltungen. Miri Neureuther gibt am Samstag den Anschuss für den City-Biathlon in Garmisch-Partenkirchen. Ihr Ehemann wird am 1. Januar dem Neujahrsspringen auf der Olympiaschanze seine Aufwartung machen. Felix Neureuther, der erst vor zwei Wochen wegen eines Kreuzbandrisses am Knie operiert worden ist, kontert damit die Skepsis seines Freudes Andreas Wellinger. Der Skisprungstar hatte bezweifelt, dass es sein lädierter Spezi schon an den Gudiberg schaffen würde. „Das lass ich mir nicht zweimal sagen“, soll Neureuther geantwortet haben. Sein Besuch des Skispringens gilt als ausgemacht.

Danach wird sich der Slalom-Artist, der wegen seiner Verletzung auf die Olympiateilnahme verzichten musste wieder nach Schliersee zur Rehabilitation in die Praxis Auracher&Merkel begeben. Wegen seiner Verletzung und den damit verbundenen Reha-Maßnahmen sind vorerst auch keine Flitterwochen geplant. Wie aus dem Umfeld der Familie verlautete, soll dies aber im Sommer nachgeholt werden. Ziel der Reise von Miri, Felix und dem zwei Monate alten Töchterchen Matilda soll Norwegen sein. Miri Neureuther, deren Mutter Norwegerin ist, besitzt dort ein Holzhaus. Ein ideales Refugium für eine entspannte Auszeit.

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