Maria Riesch: Ich bin bereit!

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Der Ski-Simulator steht noch bis Mittwoch bei der Sparkasse im Tal – hier darf jeder Sport-Fan sein Können beweisen

München - Maria Riesch zeigt sich bereit für die Ski-WM. Am Montag hat sie sich weiter warmgefahren - allerdings an einem Computer-Simulator. Dabei gab es prompt eine Erfolgsmeldung.

Zwei Stürze hat sie, keinerlei Protektoren – und trotzdem gewinnt sie dieses Skirennen. Unverletzt. Weil: Ist ja alles virtuell. Wir sehen Maria Riesch (26), unseren Alpin-Star. Das mit den Stürzen: bloß ein Computerspiel. Maria tritt am Simulator an, der gerade im Haupthaus der Stadtsparkasse im Tal steht. Ein bissl Wintersport-Begeisterung in die Stadt tragen, so kurz vor der Ski-WM und mittendrin in der heißen Phase der Olympiabewerbung. Wobei die erste Medaille jetzt schon vergeben wird. Sparkassen-Chef Harald Strötgen muss sich am Computer geschlagen geben – und gratuliert: „Gold geht an Maria Riesch!“

Ein Vorgeschmack soll das sein für Garmisch-Partenkirchen, wo in der nächsten Woche die alpine WM losgeht. Dann auf echtem Schnee. Draußen. Ohne Bildschirm. Bloß das mit der Medaille: das darf gleich bleiben… Riesch hofft beim Heim-Highlight auf „die Krönung“, will meinen: mindestens einen Sieg.

Die Ausgangslage passt. Riesch fährt eine makellose Saison, ist Gesamtweltcup-Führende und damit auch die große WM-Favoritin. Und: Sie ist bereit! Diese Mischung aus Lockerheit und Spannung, um die sie viele Kolleginnen so beneiden: Die zeigt sie auch hier in München wieder. Ihr ist klar, dass es „eine große Erwartungshaltung“ gibt, aber: „Ich sehe Druck nicht negativ.“

Mit dieser Einstellung ist sie schon mal Weltmeisterin geworden, nämlich in Val d‘Isère. Und: Mit dieser Einstellung hat sie Doppel-Gold bei Olympia geholt. Jetzt hoffentlich die Fortsetzung – vor eigenem Publikum inklusive Familie. Maria sagt: „Nur, weil ich antrete, werden meine Eltern zwar nicht gleich den Tränen nah sein. Aber auf der Medal Plaza wär’s dann bestimmt so weit…“

Der Schnee und die großen Gefühle: Sie liegen heuer besonders nah beieinander. Riesch wird nach dieser Saison ja ihren Manager Marcus Höfl (36) heiraten, „aus allertiefster Liebe“. Das alles, der Sport und das Private: nah dran an der Perfektion. Riesch: „Ich habe das schönste Leben, das ich mir vorstellen kann. Ich würde mit niemandem tauschen wollen.“

Die kleinen Reibereien mit Lindsey Vonn (die nicht mehr ganz so gesprächig ist, wenn sie verliert) sind bestenfalls Nebengeräusche.

Wenn Sie, liebe Leser, sich gern einen eigenen Einblick in Marias Welt holen möchten: Am Dienstag oder Mittwoch bei der Sparkasse im Tal vorbeischauen und in der dortigen Videobox Ihre eigene Winter-Olympia-Botschaft aufnehmen. Wer mitmacht, kann einen Trainingstag mit Maria Riesch gewinnen…

Uli Heichele

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