Teamsprint

Rydzek stürmt mit Frenzel zum vierten WM-Gold

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Nordische Ski-WM Lahti.

Lahti - Die Kombinierer Johannes Rydzek und Eric Frenzel haben bei der WM in Lahti Gold im Teamsprint gewonnen. 

Das deutsche Duo setzte sich nach zwei Sprüngen und einem Langlauf über 2x7,5 Kilometer knapp vor Norwegen durch, Bronze ging an Japan. Für Rydzek (Oberstdorf) war es im vierten Wettbewerb der vierte Titel, mit insgesamt sechs Goldmedaillen ist er nun alleiniger Rekordweltmeister.

Der Deutsche Skiverband (DSV) knackte in Lahti mit jetzt schon sechs Goldmedaillen zudem den 43 Jahre alten deutschen WM-Rekord. Die DDR hatte 1974 im schwedischen Falun fünfmal Gold und sechsmal Silber geholt.

"Im Teamsprint ist das Gold am unsichersten, da kann am meisten passieren", hatte Weinbuch vor dem Wettkampf gesagt. Nach dem Springen ging es dann auch äußerst eng zu: Frenzel (125,5 m) und Rydzek (122,0 m) fanden sich bei schwierigen Bedingungen auf Rang zwei wieder, 16 Sekunden hinter Frankreich.

In den anschließenden zehn Runden, die Rydzek und Frenzel im Wechsel zu absolvieren hatten, schloss Deutschland schnell auf und lag zur Halbzeit inmitten einer Fünfergruppe. Im nassen Neuschnee entwickelte sich auf der letzten Runde ein Duell zwischen Rydzek und Magnus Krog, das der Deutsche für sich entschied.

Für die deutschen "Dominierer" endete die WM mit zahlreichen Rekorden. Nie zuvor hat eine Nation viermal Gold bei einer WM geholt, auch die insgesamt sechs Medaillen sind eine Bestmarke.

SID

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