Die tz erklärt sein System

Schuster: So verlieh er den Adlern Flügel

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Werner Schuster

München - Severin Freund und Andreas Wellinger sind Kandidaten für einen Tages- beziehungsweise sogar den Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee. Die tz erklärt, wie Bundestrainer Werner Schuster den Adlern Flügel verlieh.

Weltcupsiege, Podestplätze und drei deutsche Springer unter den ersten sieben im Weltcup. Erstmals seit den großen Erfolgen von Martin Schmitt und Sven Hannawald sind die neuen Überflieger Severin Freund und Andreas Wellinger wieder ernsthafte Kandidaten für einen Tages- beziehungsweise sogar den Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee. „Die Chancen stehen gut. Das Wichtigste ist, dass wir unseren Weg nicht verlassen und unbeirrt und unaufgeregt die nächsten Schritte setzen“, sagt Bundestrainer Werner Schuster. Klingt plausibel. Doch wie funktioniert das hochgelobte System von Superman Schuster, das jetzt Früchte trägt und seine Jungs wieder weit fliegen lässt? Horst Hüttel, Technischer Leiter der deutschen Skispringer, muss es wissen. 2008 übernahm er zusammen mit Schuster die Führung der Nationalmannschaft.

„Die Atmosphäre war vergiftet und nicht von großem Vertrauen geprägt“, erzählt Hüttel. Die ersten Gespräche verliefen ernüchternd. Daraufhin trennte man sich von einigen Mitarbeitern. Schuster und Hüttel wollten ein Team, das gemeinsam einen neuen Weg bestreitet.

Qualität und Kontinuität: Die zwei primären Ziele. Hüttel: „Wir wollten nicht den kurzfristigen Erfolg und ein Konzept, das nach ein paar Jahren wieder gegen die Wand fährt.“ Das Vier-Kader-System (A-, B-, C- und D/C-Kader) wurde beibehalten, inhaltlich wurde eine Marschrichtung entwickelt, der jeder folgen sollte. „2008 war wenig einheitlich. Unter Reinhard Heß wurde das Krafttraining beispielsweise individuell durchgeführt. Das war nicht alles schlecht, damals brachte es Erfolg, aber irgendwann verselbstständigten sich die einzelnen Zellen“, so Hüttel. Heute trainieren alle deutschen Springer nach demselben Prinzip, wenn auch individuell angepasst.

Sprungsystem: Ähnlich sieht es bei der Technikphilosophie aus. „Früher erkannte man, welcher Springer aus Oberhof oder Berchtesgaden kam“, sagt Hüttel. Unter Schuster einigte man sich auf die Symmetrie in der Luft als Kernpunkt des Flugsystems. Zudem versucht man, die Anfahrt- und Absprungwinkel zu optimieren und zu vereinheitlichen. Das biomechanische Optimum soll früh an den Nachwuchs weitergegeben werden.

Athletik: Mithilfe des Trainingswissenschaftlers Doktor Harald Pernitsch, den man aus Österreich abwarb, arbeitet der Deutsche Skiverband intensiv am „Erfolgsgarant“ des Springens. Athletikübungen nehmen immer mehr Raum im Training ein. Zudem gibt es alle vier Wochen einen Athletiktest. Nach den Ergebnissen erhalten die Springer einen individuellen Trainingsplan.

Regeln: Dank der Fokussierung auf die Athletik wirken sich auch die Regeländerungen positiv aus. Der Abstand zwischen Haut und Anzug wurde von sechs auf zwei Zentimeter verringert. Hüttel: „Wir waren überrascht über die Entscheidung der FIS, haben uns aber sofort überlegt, wie man das Beste daraus macht. Unsere athletischen Stärken kommen jetzt besser zur Geltung.“

Zukunft: Mit einem solch großen Erfolg hat selbst das Duo Hüttel/Schuster nicht gerechnet. Andreas Wellinger sei ihnen erst im Sommer aufgefallen. „Im Skispringen geht’s oft schneller als in Ausdauersportarten. Aber wir nehmen das dankbar an“, sagt Hüttel und ergänzt: „Wir sind in unserer Entwicklung noch nicht am Ende angekommen, wir sind vielleicht auf halber Strecke. Wir stecken in einem Prozess, in dem wir Gutes beibehalten, Schlechtes wegwerfen und immer wieder neue Dinge wagen“

Mathias Müller

Party auf und abseits der Piste: Heiße Wintersport-Anblicke

Wintersport ist sexy - ob abseits der Piste beim Après Ski oder im Schnee © dapd
Wedeln und Carven alleine macht viele Schnee-Fans noch nicht glücklich - es darf auch gerne noch eine heiße Feier danach sein (wie hier beim Auftritt der Band Swedish House Mafia in Schladming). © Fabian Schreiner | www.facebook.com/schreiner.fabian
Zunächst zeigen wir Ihnen Bilder, die beim "Snow Break Europe" in Schladming aufgenommen wurden © PR
Dort geht es immer extrawild zu © PR
Weiterer Beweis gefällig? © PR
Bitte sehr! © PR
Da kommen sich auch die Damen ganz nah © PR
Schmatz! © PR
Stimmuuuuuuung! © PR
Nicht nur die Sahne fließt in Schladming in Strömen © PR
Party people! © Helmut Harringer | www.speedlight.at
Man wärmt sich gegenseitig © PR
Wir sind übrigens immer noch bei Fotos von "Snow Break Europe" in Schladming © PR
Nicht jedermanns Sache © PR
Auch bei der Aftershow-Party fallen die Hüllen © Helmut Harringer | www.speedlight.at
Bussi © Helmut Harringer | www.speedlight.at
Ist dem nicht kalt? © PR
Sie machen es sich warm © PR
Kuscheln? © Helmut Harringer | www.speedlight.at
Und immer wieder Sahne © PR
Was macht Batman denn da? © PR
Hui! © PR
Und jetzt noch ein weiterer Streifzug zum Thema "Sexy im Schnee": Eine Frau beim Nackt-Ski-Rennen in Hochfügen (Österreich) © dapd
Wo viele Leute sind, darf auch PETA nicht fehlen © dapd
PETA wollte mit der Aktion auf die Grausamkeiten der Pelzbranche aufmerksam machen. © dapd
Das Ostseebad Warnemünde ist jetzt nicht gerade ein Skigebiet, doch auch da lud man schon zum "Wintervergnügen" © dapd
Mit Après Ski und und und © dapd
In Ischgl tritt jedes Jahr ein Megastar auf - etwa Mariah Carey in knackengen Hosen © dapd
Auch Kylie Minogue war schon da © dpa
Ein Flitzer bei einem Ski-Weltcup-Rennen in Val d'Isère © dpa
Hui, hat dieser Mann einen Spaß © dpa
Die Zuschauer auch? © dpa
Noch ein Foto aus Ischgl © dpa
Ski-Rennfahrer Petter Northug © dpa
Auch die Damen "lüften" sich nach Skirennen gerne mal © dapd
Und wieder Ischgl! © dpa
Eine Modeschau in Ischgl © dpa
Jahr für Jahr ziehen Skileherinnen und ihre männlichen Kollegen für einen Kalender blank © skilehrerinnen.at
Wie kommt die denn aufs Dach? © skilehrerinnen.at
Ein weiteres Kalender-Foto © dapd
Hach! © dapd
Was für Anblicke! © dapd
Und weil's so schön ist: Hier sehen Sie noch Bilder vom Nacktrodel-Event in Braunlage (Harz) © dapd
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Und weil's so schön ist: Hier sehen Sie noch Bilder vom Nacktrodel-Event in Braunlage (Harz) © dapd
Und weil's so schön ist: Hier sehen Sie noch Bilder vom Nacktrodel-Event in Braunlage (Harz) © dapd

Quelle: tz

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