Vierschanzentournee

So endete das Skispringen in Garmisch-Partenkirchen

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Richard Freitag beim Neujahrs-Skispringen in Garmisch Partenkirchen.

Vierschanzentournee: So sehen Sie das Skispringen 2017/2018 in Garmisch-Partenkirchen live im TV und im Live-Stream.

Update vom 10. Februar 2018: Mit Medaillenhoffnungen sind die deutschen Skispringerinnen und Skispringer zu Olympia 2018 gereist. Aber wer ist eigentlich dabei? Wer hat welche Chancen? Den Olympia-Kader finden Sie hier.

Update vom 17. Januar 2018: Nach zehn Jahren Pause kehrt die FIS Skiflug-Weltmeisterschaft 2018 wieder ins bayerische Oberstdorf zurück. Hier bekommen Sie die Infos, wie Sie die Skisprung-WM live im TV und im Live-Stream sehen können.

Update vom 4. Januar 2018: Richard Freitag hat beim Springen in Innsbruck die Chancen auf den Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee verloren - aber das Rennen bleibt spannend. Wird Kamil Stoch als erster Springer seit Sven Hannawald alle vier Wettbewerbe einer Tournee für sich entscheiden können? Wie Sie das Springen in Bischofshofen live im TV sehen können, das erfahren Sie in diesem Artikel.

Update vom 2. Januar 2018: Der deutsche Teil der Vierschanzentournee ist vorbei, ab jetzt wird in Österreich gesprungen. Der alljährliche Höhepunkt um den Jahreswechsel macht als nächstes Station am Bergisel. Wie Sie das dritte Springen der Vierschanzentournee in Innsbruck live im TV und im Live-Stream sehen können, erfahren Sie hier

Update vom 1. Januar 2018: Richard Freitag hat den Sieg beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen knapp verpasst und weiter Boden auf Kamil Stoch verloren.

Update vom 31. Dezember 2017: Neun deutsche Springer haben sich für das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen im Rahmen der Vierschanzentournee qualifiziert. Richard Freitag wurde guter Vierter.

Garmisch-Partenkirchen - Holt Richard Freitag in Garmisch-Partenkirchen den ersten Tagessieg? Beim Skispringen in Oberstdorf war er schon ganz nah dran, nämlich auf Platz 2. Den ersten Platz beim Auftaktspringen holte der Pole Kamil Stoch. Dennoch steht für Freitag und die anderen DSV-Adler fest: Vor dem Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen ist ihre Ausgangsposition vielversprechend.

„Es ist eine Riesenfreude, mit Richard zu arbeiten. Und es ist ein toller Erfolg für ihn“, meinte Bundestrainer Werner Schuster nach dem Skispringen in Oberstdorf. Und Richard Freitag? Der sagte nach dem Auftaktspringen: „Ich bin wirklich zufrieden mit den beiden Tagen. Es macht einfach Spaß zu springen“,

Schon der bisherige Weltcup-Winter verlief für die deutschen Skispringer absolut nach Plan. Zwar gelang dem Team um Trainer Werner Schuster im ersten Weltcup-Springen in Wisla (Polen) weder ein Podestplatz im Team- noch im Einzelspringen. Doch schon gleich im zweiten Ort der Wettkampfserie zeigten sich die Deutschen von ihrer besten Seite.

Vor der Vierschanzentournee 2017/18: Deutsche Springer mit viel Aufwind

Die guten Team-Ergebnisse bestätigen die hohe Leistungsdichte in der deutschen Mannschaft - dabei kann mit Severin Freund einer der absoluten Topspringer aufgrund eines Kreuzbandrisses nicht einmal in den Wettbewerb eingreifen. Doch nicht nur in der Breite, sondern auch in der Spitze ist den deutschen Skispringern in diesem Winter vieles zuzutrauen.

Vierschanzentournee 2017/18: Der Turniermodus

Natürlich gilt auch für die Vierschanzentournee 2017/18 ein spezieller Modus, der sich von dem im Weltcup unterscheidet. Diejenigen 50 Springer, die sich für das Springen qualifiziert haben, treten im ersten Durchgang im direkten Duell gegeneinander an. Dabei springt der 26. gegen den 27., der 25. gegen den 28. bis schließlich der Erstplatzierte gegen den Letztplatzierten springen darf. Wer die meisten Punkte im Duell sammelt, zieht in den zweiten Durchgang ein.

Die Punkte ergeben sich aus der erreichten Weite des Springers, der Haltungsnote und dem Windfaktor, der nach einer möglichen Verlängerung oder Verkürzung des Anlaufs mit einberechnet wird. Das bedeutet: Die Weite ist nicht alles. Es kann durchaus vorkommen, dass ein Springer den weitesten Sprung hinlegt, damit aber in der Endabrechnung aufgrund schlechterer Haltungsnoten nicht auf dem ersten Platz landet.

Lesen Sie hier nun, wie Sie das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen live im TV und im Live-Stream verfolgen können. Außerdem finden Sie weiter unten eine Tabelle mit den Siegern der letzten zehn Jahre.

Vierschanzentournee: Skispringen 2018 in Garmisch-Partenkirchen live im Free-TV im ZDF

Nachdem die Kollegen der ARD das Auftaktspringen in Oberstdorf übertragen haben, übernimmt am Sonntag das ZDF die Qualifikation für das  Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen. 

Qualifikation: Das ZDF zeigt die Qualifikation für das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen ab 13.50 Uhr. 

Springen: Im Rahmen von ZDF SPORTextra meldet sich Moderator Norbert König heute gegen 13.50 Uhr live von der Großen Olympiaschanze. Als Experte steht ihm die österreichische Skisprung-Legende Toni Innauer zur Seite. Als Kommentator wird Sie Stefan Bier durch das Springen geleiten. Die Übertragung wird bis etwa 16.15 Uhr andauern.

Vierschanzentournee: Skispringen 2018 in Garmisch-Partenkirchen im Live-Stream des ZDF

Sollten Sie zum Zeitpunkt des Skispringens in Garmisch-Partenkirchen unterwegs sein oder das Springen nicht vor einem Fernseher verfolgen können, so gibt es auch hierfür Abhilfe. Der öffentlich-rechtliche Sender zeigt das Springen auch in seinem hauseigenen Live-Stream in der ZDF-Mediathek. Auch hier beginnt die Übertragung gegen 13.50 Uhr. Sie können die Mediathek mit allen gängigen Webbrowsern benutzen und auch über mobile Endgeräte wie Smartphone oder Tablet darauf zugreifen.

Hierfür empfiehlt sich allerdings aufgrund der besseren Bedienbarkeit der Download der zugehörigen ZDF-App. Apple-User finden diese hier im iTunes-Store, Android-Nutzer hier im Google Play Store.

Wichtig: Achten Sie bei der Nutzung eines Live-Streams stets auf eine stabile WLAN-Verbindung. Ein solcher Stream verbraucht eine hohe Menge an Daten, sodass das Datenvolumen eines herkömmlichen Mobilfunkvertrages schnell aufgebraucht sein könnte. Unter Umständen könnten dann hohe Kosten auf Sie zukommen.

Vierschanzentournee: Skispringen 2018 in Garmisch-Partenkirchen live im Free-TV bei Eurosport

Auch der Sportsender Eurosport zeigt die Springen der Vierschanzentournee live und in voller Länge. Dementsprechend wird auch das Neujahrsspringen aus Garmisch-Partenkirchen übertragen.

Qualifikation: Eurosport zeigt die Qualifikation für das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen am heutigen 31. Dezember um 13.30 Uhr. 

NeujahrsspringenAb 13.45 Uhr startet die Übertragung heute auf Eurosport, das Ende ist für 16.00 Uhr geplant. Je nach dem, ob das Wetter mitspielt, kann sich der Wettkampf aber natürlich auch nach hinten verschieben. Wechselnde oder zu starke Winde sind hierfür oft ein Grund.

Bei der Vierschanzentournee 2017/2018 sind die beiden Skisprung-Aushängeschilder Martin Schmitt und Sven Hannawald wieder gemeinsam am Eurosport Mikrofon. Schmitt wird zusammen mit Reporter Gerhard Leinauer im Eurosport Live-Studio die Leistungen der Springer analysieren und erste Stimmen und Reaktionen direkt aus dem Schanzenauslauf einfangen. 

In der Kommentatoren-Kabine ist das Duo Sven Hannawald und Matthias Bielek aktiv. Hannawald wird den Zuschauern als Co-Kommentator die Besonderheiten der Tournee näherbringen und mit Bielek die Springen kommentieren. 

Vierschanzentournee: Skispringen 2018 in Garmisch-Partenkirchen im Live-Stream bei Eurosport

Eurosport zeigt sein Programm mittlerweile auch im Internet über einen kostenlosen Live-Stream. Sollten Sie also während des Skispringens in Garmisch-Partenkirchen unterwegs sein, oder das Springen nicht vor einem Fernseher verfolgen können, so bietet der Stream hier Abhilfe. Um diesen zu nutzen, müssen Sie sich einmalig mit einer E-Mail Adresse registrieren. Die Nutzung ist kostenlos.

Wichtig: Der kostenlose Live-Stream entspricht nicht dem kostenpflichtigen Angebot des Eurosport-Players. Wie Sie diesen nutzen können, lesen Sie weiter unten.

Vierschanzentournee: Skispringen 2018 in Garmisch-Partenkirchen im Eurosport-Player

Natürlich können Sie die Vierschanzentournee auch über den Streaming-Dienst Eurosport-Player verfolgen. Aber Achtung! Das Streaming-Angebot ist kostenpflichtig und kann lediglich als Jahresabo zu 49.99 Euro abgeschlossen werden. In diesem Abonnement ist der Zugriff auf Eurosport1HD, Eurosport2 und den neuen Sender Eurosport 2 HD Xtra enthalten. Außerdem erhalten Sie Zugriff auf alle Video-on-Demand-Inhalte des Senders.

Den Eurosport-Player können Sie über den Webbrowser auf jedem PC, Laptop, Tablet oder Smartphone nutzen.

Für das Streaming auf mobilen Endgeräten wurde eine eigene Eurosport-Player-App entwickelt, die Sie kostenlos im iTunes-Store (Apple Geräte) und Google Play Store (Android Geräte) kostenlos herunterladen können. Der Eurosport-Player kann auch über den Google-Chromestick und Apple TV empfangen werden.

Vierschanzentournee: Skispringen 2018 in Garmisch-Partenkirchen im Live-Stream

Wie auch bei vielen anderen Sportveranstaltungen werden sich auch beim Skispringen in Garmisch-Partenkirchen wieder zahlreiche kostenfreie Live-Streams in den Weiten des Internets finden lassen. Allerdings müssen Zuschauer dieser Streams meist auf einen deutschen Kommentator verzichten und deutliche Abstriche bei der Bild- und Tonqualität hinnehmen. Dazu kommen nervige Werbeeinblendungen und allerlei Pop-Ups, die Sie während der Übertragung an einem ungestörten Skisprung-Vergnügen hindern. 

Außerdem kann sich ihr Computer bei der Nutzung solcher Streams einen Virus oder andere gefährliche Malware einfangen. Und damit noch nicht genug: Seit demjüngsten Urteil des Europäischen Gerichtshofs machen Sie sich bei der Nutzung solcher Live-Streams strafbar. Wir raten Ihnen daher dringend davon ab, ein solches Streaming-Angebot wahrzunehmen. Sollten Sie sich einmal nicht sicher sein, so können Sie sich hier an unserer Liste kostenloser und legaler Live-Streams orientieren.

Skispringen in Garmisch-Partenkirchen: Das sind die Sieger der letzten zehn Jahre

Jahr

Sieger

Nation

2016/17

Daniel-André Tande

Norwegen

2015/16

Peter Prevc

Slowenien

2014/15

Anders Jacobsen

Norwegen

2013/14

Thomas Diethart

Österreich

2012/13

Anders Jacobsen

Norwegen

2011/12

Gregor Schlierenzauer

Österreich

2010/11

Simon Ammann

Schweiz

2009/10

Gregor Schlierenzauer

Österreich

2008/09

Wolfgang Loitzl

Österreich

2007/08

Gregor Schlierenzauer

Österreich

sdm

Quelle: tz

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