Weltcup in Val d‘Isere 

Slowenin Stuhec gewinnt Kombinationsrennen

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Ilka Stuhec gewinnt in Val d‘Isere.

Val d‘Isere - Der erste Kombinations-Wettkampf in diesem Jahr bei den Frauen geht überraschend an eine Slowenin. Ilka Stuhec gewinnt, Viktoria Rebensburg nahm nicht teil.

Ilka Stuhec bleibt eine der großen Überraschungen der alpinen Ski-Saison 2016/17. Die Slowenin gewann am Freitag die Kombination in Val d'Isère und damit bereits ihren dritten Weltcup in diesem Winter. Stuhec setzte sich vor Michelle Gisin aus der Schweiz (+0,12 Sekunden) und der Italienerin Sofia Goggia (+0,16) durch. Die 26-Jährige hatte bereits in Lake Louise zwei Abfahrten für sich entschieden und auch in der Kombi mit Rang drei nach der Abfahrt den Grundstein für ihren Sieg gelegt. „Ich habe mich fokussiert und konzentriert und einfach mein Bestes zu geben. Das klappt ganz gut“, sagte sie im ORF.

Im Kampf um den Gesamtweltcup ließ Titelverteidigerin Lara Gut (Schweiz) eine Chance verstreichen, weil sie ausschied. US-Rivalin Mikaela Shiffrin lässt das Renn-Wochenende nämlich komplett aus.

Rebensburg verzichtete: „Ich war eineinhalb Monate verletzt“

Die deutschen Athletinnen hatten mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun: Michaela Wenig (+7,71) und Kira Weidle (+9,47) verpassten jenseits der Top 30 die Punkte. Patrizia Dorsch schied aus.

Viktoria Rebensburg hatte auf einen Start in der Kombi verzichtet. „Ich war eineinhalb Monate verletzt“, sagte die Oberbayerin mit Verweis auf ihre schwere Knieblessur von Anfang Oktober. Durch diese habe sie viel Training verpasst, vor allem im Riesenslalom und in den schnellen Disziplinen. Das müsse sie nun aufholen, und „daher war Slalom-Training gar nicht möglich“, berichtete die 27-Jährige in der ARD. „Es machte für mich keinen Sinn, an den Start zu gehen.“

Rebensburg konzentrierte sich in der Vorbereitung auf die in Val d'Isère ebenfalls anstehenden Abfahrt (Samstag/10.30 Uhr) und Super-G (Sonntag/10.30 Uhr). Damen-Bundestrainer Markus Anwander sagte: „In Lake Louise hat Viktoria eine gute Performance gezeigt, und wenn sie mit diesem Selbstverständnis in die Rennen von Val d'Isère geht, ist sie in der Lage, um Spitzenplatzierungen mitzufahren.“

dpa

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