Vierschanzentournee 2016/2017

So endete das Skispringen in Garmisch-Partenkirchen

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Deutsche Tournee-Hoffnung: Der Bayer Markus Eisenbichler.

Garmisch-Partenkirchen - Nach dem Auftakt in Oberstdorf zieht der Skisprung-Zirkus weiter nach Garmisch-Partenkirchen. So sehen Sie das Neujahrsspringen 2017 heute live im TV und im Live-Stream.

Update vom Dienstag, 21. Februar 2017: Zwischen dem 22. Februar und dem 5. März trifft sich die internationale Elite in den nordischen Skisportarten zur Weltmeisterschaft im finnischen Lahti. Wir haben bereits zusammengefasst, wie Sie die Nordische Ski-WM 2017 live im TV und im Live-Stream sehen können.

Update vom 5. Januar 2017: Mit dem Springen am Dreikönigstag geht die Vierschanzentournee zu Ende. So sehen Sie das Springen in Bischofshofen live im TV und im Stream.

Update vom 2. Januar 2017: Innsbruck ist am Dienstag und Mittwoche dritte Station der Vierschanzentournee 2016/2017. Wir haben bereits zusammengefasst, wie Sie das Skispringen in Innsbruck live im TV und Live-Stream sehen können.

Nein, der Auftakt der Vierschanzen-Tournee in Oberstdorf verlief aus deutscher Sicht nicht zufriedenstellend. Markus Eisenbichler hat beim Auftaktspringen der 65. Vierschanzentournee nur knapp einen Podestplatz verpasst. Gewonnen hat Stefan Kraft. Der Österreicher setzte sich mit Weiten von 139 und 134,5 Metern vor Kamil Stoch aus Polen durch.

Die deutschen Adler starteten bereits durchwachsen in die Saison. Zwar siegte Severin Freund (ein wenig überraschend) gleich beim zweiten Springen im finnischen Ruka vor Daniel-André Tande und dem Österreicher Manuel Fettner, hinterher passierte aber nicht mehr viel. Ein Grund: Freund kämpft nach langwieriger Verletzung an der Hüfte inklusive Operation noch um seine Form. Bester Deutscher momentan: Markus Eisenbichler. Der Siegsdorfer sprang Mitte Dezember beim Weltcup in Lillehammer (Norwegen) aufs Podium und wurde Dritter hinter den Polen Kamil Stoch und Marciej Kot. 

Wie Sie das Neujahrsspringen der Vierschanzentournee 2016/17 in Garmisch-Partenkirchen live im TV und im Live-Stream sehen können, erfahren Sie in unserem TV-Guide.

Vierschanzentournee 2016/2017: Das deutsche Team in Garmisch-Partenkirchen

Für das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen hat Bundestrainer Werner Schuster acht deutsche Springer aus dem A-Kader nominiert. Dazu kommen, wie beim ersten Tourneespringen in Oberstdorf, zahlreiche Nachwuchssportler. (Bitte prüfen, ob das stimmt und deren Namen eintragen!) Die acht deutschen Tourneehoffnungen heißen Andreas Wank, Stephan Leyhe, Marinus Kraus, Andreas Wellinger, David Siegel, Richard Freitag und die angesprochenen Markus Eisenbichler und Severin Freund. Freund wurde bei der letztjährigen Ausgabe der Vierschanzentournee Gesamt-Zweiter hinter dem überragenden Peter Prevc, der drei von vier Springen gewann.

Vierschanzentournee 2016/2017: Der Turniermodus

Der Modus bei der Vierschanzentournee ist traditionell anders als bei normalen Weltcupspringen. Das gilt natürlich auch für Tournee 2015/2017. Zwei Springer treten im direkten Duell gegeneinander an. Wer die meisten Punkte sammelt, zieht in den zweiten Durchgang ein. Die Punkte ergeben sich aus der erreichten Weite des Springers, Haltungsnote und dem Windfaktor, der nach einer möglichen Anlaufverlängerung- oder Verkürzung miteinbezogen wird. Beispiel: Severin Freund erhielt im Vorjahr die meisten Punkte, obwohl der insgesamt Zweitplatzierte Michael Hayböck den weitesten Sprung hingelegt hatte. Severin Freund erreichte bei seinem weitesten Sprung nur 137,5 Meter - lag aber letztlich doch vor Michael Hayböck.

Vierschanzentournee 2016/2017: Skispringen in Garmisch-Partenkirchen heute live im Free-TV im ZDF

Nachdem die Kollegen des ZDF das Auftaktspringen in Oberstdorf übertrugen übernimmt in Garmisch-Partenkirchen die ARD. Im Rahmen der „Sportschau“ melden sich Moderator Matthias Opdenhövel und Experte Dieter Thoma sowohl am 31. Dezember (Silvester) zur Qualifikation, als auch am 01. Januar 2017 (Neujahr) zum eigentlichen Springen um 13:30 Uhr. Kommentiert werden die Springen von Tom Bartels. Die Übertragung dauert jeweils bis 15:15 Uhr.

Vierschanzentournee 2016/2017: Skispringen in Garmisch-Partenkirchen heute live im Free-TV bei Eurosport

Auch der Free-TV-Sender Eurosport überträgt jeweils die Qualifikation und das entscheidende Springen live aus Garmisch-Partenkirchen. Auch der Sportsender geht an beiden Tagen ab 13:30 Uhr auf Sendung. 

Vierschanzentournee 2016/2017: Skispringen in Garmisch-Partenkirchen heute im Live-Stream in der ZDF-Mediathek

Wer das zweite Springen der Vierschanzentournee 2016/2017 nicht vor dem Fernseher verfolgen kann oder will, der kann auf den Live-Stream der ARD zugreifen. Der öffentlich-rechtliche Sender überträgt zu den gleichen Sendezeiten wie im klassischen TV sowohl die Qualifikation als auch das eigentliche Springen live. Sie können die Mediathek bequem über den Browser ihres Computers oder eines mobilen Endgerätes aufrufen. Noch einfacher geht es, wenn Sie sich die App zur ARD-Mediathek herunterladen. Diese finden Apple-User bei iTunes und Android-Nutzer im Google Play Store. Mit der App können Sie die Vierschanzentournee 2016/2017 bequem auf ihrem Smartphone oder Tablet verfolgen.

Vierschanzentournee 2016/2017: Skispringen in Garmisch-Partenkirchen heute im Live-Stream von Eurosport

Auch Eurosport sendet das Neujahrsspringen von Garmisch-Partenkirchen über seinen Live-Stream. Das gilt auch für die anderen Springen der Vierschanzentournee 2016/2017. Allerdings ist dieser Service nicht kostenlos. Nutzer bezahlen für den Eurosport-Player 6,99 Euro pro Monat, erhalten dafür aber Zugriff zu allen Video-on-Demand-Inhalten des Senders.

Vierschanzentournee 2016/2017: Skispringen in Garmisch-Partenkirchen heute im Live-Stream aus dem Internet

Wie bei beinahe allen relevanten Sportveranstaltungen gibt es auch zur Vierschanzentournee 2016/2017 zahlreiche kostenfreie Live-Streams im Internet. Das gilt auch für das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen. Allerdings müssen Zuschauer dieser Streams schlechte Ton- und Bildqualität in Kauf nehmen. Dazu kommen nervige, teils anzügliche Werbeeinblendungen und ein Kommentar, der nicht in deutscher Sprache vorhanden ist. Weiterhin ist nicht geklärt, ob solche Streams überhaupt legal sind. Wir haben dazu einen Anwalt befragt. Wenn Sie kein Risiko eingehen möchten, greifen Sie am besten auf den ARD-Livestream, der oben angesprochen wurde, zurück oder suchen sich einen aus dieser Liste aus. 

Wichtig: Beim Streaming werden hohe Datenmengen aus dem Internet heruntergeladen. Wenn Sie einen Live-Stream über ihr mobiles Endgerät verfolgen möchten, raten wir Ihnen, dies über eine stabile WLAN-Verbindung zu tun. Andernfalls ist das Datenvolumen Ihres Mobilfunkvertrages schnell aufgebraucht. Gegebenenfalls kommen dann weitere Kosten auf Sie zu. 

Vierschanzentournee 2016/2017: 4,24 Millionen TV-Zuschauer sehen Tournee-Auftakt

Das Auftaktspringen der 65. Vierschanzentournee hat dem ZDF eine gute TV-Quote beschert. Den Sieg des Österreichers Stefan Kraft in Oberstdorf sahen im Schnitt 4,24 Millionen Zuschauer, der Marktanteil lag bei 21,4 Prozent. Eurosport verzeichnete eine Sehbeteiligung von 320.000 Zuschauern. Zum Vergleich: Severin Freunds Sieg im Vorjahr hatten in der ARD durchschnittlich 4,51 Millionen Fans gesehen, den zweiten Durchgang sogar 5,40 Millionen.

An den Allzeit-Rekord kam Oberstdorf allerdings bei weitem nicht heran. 14,89 Millionen RTL-Zuschauer hatten am 6. Januar 2002 in Deutschland vor den Bildschirmen gesessen, als Sven Hannawald in Bischofshofen seinen historischen "Grand Slam" vollendete.

mae

Quelle: tz

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