Schwere Vorwürfe gegen US-Komiker

Angebliche Cosby-Opfer verlangen Millionen-Fonds

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"America's Dad"? Gegen den Schauspieler Bill Cosby werden schwere Vorwürfe erhoben. Foto: Frank Franklin II

New York - Drei Frauen, die US-Komiker Bill Cosby des sexuellen Missbrauchs beschuldigen, fordern, einen Millionen-Fonds für die angeblichen Opfer aufzulegen.

„Die Öffentlichkeit verdient zu erfahren, ob Herr Cosby (77) ein Heiliger oder ein Sexualstraftäter ist“, sagte die Anwältin Gloria Allred am Mittwoch (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz in Los Angeles. Allred vertritt die drei Frauen. Sie verlangte von Cosby, dass er einem Gremium von ehemaligen Richter erlaubt, darüber zu entscheiden, ob die Anschuldigungen begründet sind oder nicht. Er solle 100 Millionen US-Dollar (umgerechnet 81 Millionen Euro) in einen Fonds einzahlen, aus dem mögliche Opfer-Entschädigungen bezahlt werden könnten.

Inzwischen machen nach US-Medienberichten etwa 20 Frauen Cosby öffentlich schwere Vorwürfe. Mehrere der Frauen schilderten in Interviews, dass Cosby sie mit Tabletten willenlos gemacht habe und es dann zu sexuellen Übergriffen gekommen sei. Cosby bestreitet die Taten über seinen Anwalt vehement.

dpa

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