Bei Kollegen war es ähnlich

Anke Engelke: Deshalb wurde ich Comedian

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Anke Engelke.

Berlin - Komikerin Anke Engelke kam nach eigenen Worten durch ein persönliches Defizit dazu, andere Menschen zum Lachen bringen zu wollen.

Dies sei bei ihr wie bei vielen anderen Kollegen gewesen, sagte die 50-Jährige dem Magazin "GQ" laut einer Mitteilung vom Dienstag. Bastian Pastewka sei als Kind dick gewesen und habe deshalb angefangen Witze zu machen, Harald Schmidt habe wegen seiner Pickel die Lehrer parodiert.

"Oder man war sehr klein, wie ich, und wurde nicht wahrgenommen", sagte Engelke. "Dann lernt man, wie man Menschen auf anderem Weg auf sich aufmerksam macht."

Engelke, die auch als "Frau mit 250 Gesichtern" bezeichnet wird, lernte aber erst im Lauf ihrer Karriere, auch mal eine Figur abzulehnen. Früher habe sie wahrscheinlich zu viel Angst gehabt, "dass man mir etwas übel nimmt oder niemand mehr mit mir arbeiten will, wenn ich mich kritisch äußere."

Inzwischen wisse sie, dass ihre Arbeit nicht gut sein könne, wenn ihre Haltung dazu nicht stimme. "Der Weg muss glücklich sein, sonst wird es Grütze", sagte Engelke.

AFP

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