Extremsportler wird UN-Sonderbotschafter

Baumgartner segnete eigene Todesnachricht ab

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Felix Baumgartner

Salzburg - Himmelsstürmer Felix Baumgartner erinnert sich an eine besonders bizarre Vorbereitung für seinen Überschallsprung und erläutert seine Zukunftspläne.

Der Extremsportler erinnert sich an eine besonders bizarre Vorbereitung für seinen Überschallsprung. Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ habe er vor dem Fallschirmsprung dem Wortlaut einer Mitteilung über seinen möglichen Tod zugestimmt. „Wir hatten entsprechende Pressetexte vorbereitet. Es ist ziemlich bizarr, wenn man einen solchen Text lesen und abnicken muss.“ Die Kameras, die den Sprung live übertrugen, wären im Extremfall jedoch abgeschaltet worden, sagte Baumgartner dem Hamburger Nachrichtenmagazin weiter.

Bilder von Felix Baumgartners Rekord-Sprung

Felix Baumgartner gelingt Rekordversuch - Bilder vom Sprung aus dem All

Baumgartner kommt sein neues Superstar-Dasein nicht seltsam vor. Schließlich habe „die Welt den Atem angehalten, wir haben die Herzen berührt“. Nach seinem Sprung aus 39.045 Metern Höhe will der Österreicher am Boden bleiben und ein Idol für junge Menschen sein: „Die Jugend braucht Vorbilder, die Kinder müssen wieder nach draußen in die Natur.“ Als Sonderbotschafter der Vereinten Nationen (UN) will er künftig Vorbild sein. Denn es gebe „viel zu viel Negatives“ vor allem in der Politik.

dpa

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