Innenminister: "Das sät Hass"

Friedrich empört über Bushidos Twitterseite

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Bushido hat wegen einer Nahost-Karte auf seinem Twitter-Profil von Innenminister Friedrich (l.) Kritik geerntet.

Berlin - Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich hat ein Bild, das Rapper Bushido auf seinem Twitter-Profil veröffentlicht hat, kritisiert und ihm vorgeworfen, er säe Hass.

Friedrich hat den 34 Jahre alten Rapper wegen einer stilisierten Nahost-Karte auf dessen Twitter-Profil kritisiert. Die Karte mit dem Schriftzug „Free Palestine“ (Befreit Palästina) zeigt das Gebiet Israels in den palästinensischen Farben. „Dieses Kartenbild dient nicht dem Frieden, sondern sät Hass“, sagte Friedrich (55) der „Bild am Sonntag“. Bushido müsse dieses Bild „sofort“ von seiner Twitter-Seite entfernen, sonst könne er nicht länger als Beispiel für gelungene Integration dienen. Der CSU-Politiker mahnte Bushido, sich seiner Verantwortung bewusst zu werden.

Rüpelrapper Bushido hatte 2011 einen Bambi für gelungene Integration erhalten und damit eine Kontroverse ausgelöst. Die Vorsitzende der Stiftung Tribute to Bambi, Patricia Riekel, sagte der Zeitung jetzt: „Wir prüfen den Vorfall und werden dementsprechend reagieren.“

dpa

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