Ärger wegen Webseite

Hat Bruni-Sarkozy Steuergelder verschwendet?

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Das Foto aus dem Jahr 2012 zeigt eine nachdenkliche Carla Bruni-Sarkozy vor einem Krankenhaus nahe Paris

Paris - Der Entwickler von Carla Bruni-Sarkozys Webseite hat die ehemalige französische First Lady an den Pranger gestellt. Er behauptet,  die 45-Jährige hätte Steuergelder verschwendet.

Ärger für Ex-Präsidenten-Gattin Carla Bruni-Sarkozy: Mehr als 80.000 Bürger haben in Frankreich eine Online-Petition unterschrieben, nach der die Frau des früheren Präsidenten Nicolas Sarkozy 410.000 Euro staatliche Gelder zurückzahlen soll. Bruni-Sarkozy drohte daraufhin am Montag mit einer Verleumdungsklage.

Es geht um die Kosten von Bruni-Sarkozys Webseite, die während Sarkozys Amtszeit von Januar 2011 bis Mai 2012 die französischen Steuerzahler trugen. Der Webseiten-Entwickler Nicolas Bousquet startete die Internet-Petition, wonach Bruni-Sarkozy das Geld für einen wohltätigen Zweck spenden soll. Sein Argument: Die Seite hätte wesentlich billiger unterhalten werden können.

Carla Bruni-Sarkozy droht über Anwalt mit Klagen

Bruni-Sarkozys Anwalt Richard Malka entgegnete: „Carla Bruni-Sarkozy behält sich das Recht vor, gegen alle Behauptungen zu klagen, die ihre persönliche Ehre verletzen.“ Die Webseite habe nur über offizielle Termine der ehemaligen First Lady informiert. Ihrer Stiftung habe sie nicht genutzt.

Bruni-Sarkozys Stiftung, die sich der Bildung und kulturellen Erbauung der Armen verschrieben hat, nutzt allerdings dieselbe Webadresse. Man habe die Adresse aus praktischen Gründen behalten, erklärte die Stiftung. Geld komme von Sponsoren.

Die Sängerin und Schauspielerin Bruni-Sarkozy ist seit 2008 mit dem konservativen Politiker Sarkozy verheiratet. Derzeit wirbt sie für ihr neues Album.

AP

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