#MeToo

Freida Pinto will nicht mehr mit Woody Allen arbeiten

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Die indische Schauspielerin Freida Pinto zeigt Haltung. Foto: Sebastien Nogier/epa

Nach Missbrauchsvorwürfen gegen den US-Regisseur möchte die indische Schauspielerin zukünftig nicht mehr für ihn vor der Kamera stehen.

London (dpa) - Die indische Schauspielerin Freida Pinto (34, "Slumdog Millionär") will nach Missbrauchsvorwürfen gegen Woody Allen nicht erneut mit dem Regisseur zusammenarbeiten.

"Ich würde nicht mit ihm arbeiten, weil ich mit Frauen solidarisch bin, die ihre Geschichten veröffentlicht haben, ob sie bewiesen sind oder nicht", sagte sie der britischen Zeitung "The Guardian". Und weiter hieß es: "Ich bleibe einfach bei dem, was mir mein Bauchgefühl sagt. Ich bin 34 Jahre alt, ich habe elf Jahre in dieser Branche gearbeitet, ich bin nicht verzweifelt und ich werde niemals verzweifelt sein."

Woody Allens Tochter, Dylan Farrow, hatte 2018 im Zuge der "Time's Up"- und "MeToo"-Bewegung erneut Missbrauchsvorwürfe gegen den Regisseur vorgebracht, erstmals hatte sie das 2014 getan. Der vierfache Oscar-Preisträger hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen. Schauspieler wie Colin Firth, Timothée Chalamet, Mira Sorvino, Greta Gerwig und Ellen Page erklärten daraufhin, dass sie zukünftig nicht mehr mit Allen drehen wollten.

Pinto spielte 2010 in Allens Komödie "Ich sehe den Mann deiner Träume" eine Musikstudentin, die wegen einer Liaison mit einem Nachbarn ihre unmittelbar bevorstehende Hochzeit absagt.

Der Artikel über Freida Pinto in The Guardian

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