Tod mit 67 Jahren

Jazz-Musiker George Duke gestorben

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George Duke bei einem seiner letzten Auftritte 2006.

Los Angeles - George Duke gehörte zu den ganz Großen im Musik-Business: Er stand mit Künstlern wie Michael Jackson oder Miles Davis auf der Bühne. Nun starb er im Alter von 67 Jahren.

Duke litt nach Angaben seines Plattenlabels Concord Music Group an chronischer Leukämie. Am Montagabend starb der Keyboarder, Produzent und Komponist in Los Angeles.

Die Musikwelt trauert

Popstar Justin Timberlake bedauerte am Dienstag den Tod des Musikers. „Funk, Jazz, Musiklegende, einer der Größten“ würdigte er Duke auf Twitter.Der Sohn des Musikers, Rashid Duke, bedankte sich für die „überwältigende Liebe und Unterstützung“ von Fans und Musikkollegen, zitierte die Zeitung „USA Today“ aus einer Mitteilung.

Das Leben des Jazz-Musikers

Duke wuchs im nordkalifornischen San Rafael auf. Seine Mutter habe ihn als Kind zu einem Konzert von Duke Ellington mitgenommen, erzählte er 1997 der Zeitung „USA Today“. Dieses Erlebnis habe schon früh den Wunsch in ihm geweckt, Musiker zu werden. „Sein Name war Duke und mein Nachname war Duke. Ich habe meiner Mutter gesagt "Der möchte ich sein"“.

Nach dem Musikstudium in San Francisco machte sich Duke Ende der 1960er Jahre als Keyboarder einen Namen. Er kannte sich mit Jazz, Funk, Soul und Blues aus. Duke trat bei vielen Festivals auf, unter anderem auch beim Montreux Jazz Festival. Der Grammy-Preisträger brachte über 40 eigene Alben heraus, das letzte - „Dreamweaver“ - im Juli.

dpa

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