Zum ersten Mal seit zehn Jahren

Gérard Depardieus Rückkehr zum Theater

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Schauspieler Gérard Depardieu, der sich selbst als "glücklicher russischer Künstler" bezeichnet, zieht es zurück nach Paris.

Paris - In letzter Zeit machte der französische Schauspieler Gerard Depardieu weniger wegen seines Berufes sondern wegen seiner Steuer- und Fahrerflucht von sich reden. Nun will er wieder auf die Bretter, die die Welt bedeuten.

Zum ersten Mal seit fast zehn Jahren wird der französische Schauspiel-Star Gérard Depardieu in Paris wieder auf einer Theaterbühne stehen:Der 64-Jährige werde in dem Stück "Love Letters" im Théâtre Antoine in acht Aufführungen vom 4. bis 11. Januar spielen, teilte die Bühne am Montag mit. Depardieu hatte in Frankreich in den vergangenen Monaten vor allem wegen einer Trunkenheitsfahrt sowie wegen seiner Auseinandersetzung mit der sozialistischen Regierung um die Reichensteuer Schlagzeilen gemacht.

Der "Obelix"-Darsteller hatte im Januar auf dem Höhepunkt des Streits um seine mutmaßlicheSteuerflucht die russische Staatsbürgerschaft angenommen. Zuvor hatte es in Frankreich einen Aufschrei der Empörung gegeben, als bekannt wurde, dass Depardieu sich in Belgien ein Haus gekauft hatte - offenbar, um Steuern zu sparen. Frankreichs sozialistischer Regierungschef Jean-Marc Ayrault bezeichnete dies als "erbärmlich", daraufhin drohte der Filmstar damit, seinen französischen Pass abzugeben. Später bezeichnete er die Aufregung um seine angebliche Steuerflucht als "riesiges Missverständnis".

AFP

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