Heute bei GoldStar TV

"Glücksrad"-Moderator Frederic Meisner wird 60

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Moderator Frederic Meisner auf dem Münchner Oktoberfest (Archivbild).

München - 14 Jahre lang war er aus dem TV nicht wegzudenken: Frederic Meisner drehte gemeinsam mit Peter Bond und Assistentin Maren Gilzer am „Glücksrad“. Jetzt wird der Münchner Moderator 60.

Es war im Sommer 1972 während der Olympischen Spiele in München. Der spätere „Glücksrad“-Moderator Frederic Meisner und seine Freunde amüsierten sich in der Münchner Szene-Diskothek „Why not“. Ein Herr gesellte sich zu ihnen und fragte, ob er sich dazusetzen könne. „"Ja, warum denn nicht", antworteten wir“, berichtet Meisner heute. „Er nahm Platz, bestellte eine Flasche Wodka und meinte, ob wir nicht mittrinken wollten. Da sagten wir natürlich nicht nein.“

Es stellte sich heraus, dass der Mann kein Geringerer als Kronprinz Carl Gustaf von Schweden gewesen sei. Der habe auf seine „damalige Bekanntschaft Silvia Sommerlath“ gewartet. Die junge Dame war damals Olympiahostess und ist heute Königin von Schweden. Diese Anekdote gehört zu einer von vielen, die der smarte Meisner, der an diesem Samstag (25. Mai) 60 Jahre alt wird, zu erzählen hat.

Das sind die beliebtesten Showmaster

Das sind die beliebtesten Showmaster

Florian Silbereisen wurde auf den 10. Platz gewählt. © dpa/ARD
Peter Frankenfeld belegt Platz 9. © dpa/ARD
Frank Elstner wählten die Zuschauer auf Platz 8. © dpa/ARD
Dieter-Thomas Heck erreichte den 7. Platz. © dpa/ARD
Talkmaster Rudi Carrell landete auf Platz 6. © dpa/ARD
Hans-Joachim Kulenkampff (re.) ist auf dem 5. Platz. © dpa/ARD
Moderator Hape Kerkeling konnte den 4. Platz für sich entscheiden. © dpa/ARD
Peter Alexander belegt den dritten Platz. © dpa
Günther Jauch ist der zweitbeliebteste Showmaster. © dpa/ARD
Thomas Gottschalk machte das Rennen und landete auf Platz 1. © dpa/ARD

Bereits am Freitag (16.00 Uhr) und am Sonntag in einer Wiederholung (17.00 Uhr) führt Meisner hauptsächlich in seiner Heimat München die Zuschauer der Show „GoldStar TV Spezial: Frederic Meisner - Meine Hits“ auf dem Pay-TV-Anbieter Sky zu den Stationen seines Lebens. Launig plaudert der Schauspieler und Moderator über die Fußball-WM 1974 oder das Rolling-Stones-Abschlusskonzert, bei dem er die etwas verloren dreinblickende Bianca Jagger um ein Tänzchen bat.

14 Jahre moderierte Meisner die TV-Show „Glücksrad“ - zu Beginn auf Sat.1, ganz zum Schluss noch mal bei Neun live. Immer an der Seite der stummen „Glücksrad“-Fee Maren Gilzer und seines Mit-Moderators Peter Bond. Über ihn sagt Meisner in der GoldStar-Show nichts. Im „Stern“ sagte Meisner vor vier Jahren einmal, als Bond in der RTL-Dschungelshow „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ mitmachte: „Der gute Peter hat sich im Dschungel genau so gegeben, wie er im echten Leben ist: total selbstverliebt. Ich kenne ihn nicht anders.“

Soldat oder Zivi: Was die Promis machten

Soldat oder Zivi: Was die Promis machten

Bund oder Zivildienst. Diese Frage stellt sich allen jungen Männern, sobald der Musterungsbescheid ins Haus flattert. Jetzt wurden beide Dienste auf sechs Monate verkürzt. Wir zeigen, welcher Promi Soldat war und wer als Zivi diente. © dpa
Harald Schmidt leistete seinen Zivildienst im Pfarrbüro der Kirchengemeinde Nürtingen (Baden-Württemberg). Auf die Frage, warum er nicht zum Bund gegangen sei antwortete Schmidt: Weil Zivildienstleistende nicht mit der Waffe töten dürfen, versuchen sie es mit Essen auf Rädern. © dpa
Michael "Bully" Herbig dagegen leistete seinen Werhdienst mit der Waffe in der Hand beim Bund. © dpa
Der Terminator als Zivi? Absurde Vorstellung. Deswegen diente Arnold Schwarzenegger auch als Panzerfahrer beim österreichischen Bundesheer. Für eine Bodybuilding-Meisterschaft türmte er sogar aus seiner Kaserne. © dpa
Moderator und Musiker Götz Alsmann war ebenfalls beim Bund. Seine heutige Frisur passte aber wohl nicht unter den Helm. © dpa
Tote-Hosen-Sänger Campino war dagegen Zivi. Er leistete seinen Dienst in der Rheinischen Landesklinik für Psychiatrie in Düsseldorf. © dpa
Moderator und Promi-Versteher Reinhold Beckmann war Zivi in einer Jugendbildungseinrichtung. © dpa
Entertainer Thomas Gottschalk war weder Soldat noch Zivi. Er wurde als Halbwaise ausgemustert. © dpa
Gottschalks Kollege Günther Jauch entkam dem staatlichen Zwangsdienst aus einem ganz anderen Grund: Er lebte in Berlin - die Stadt war durch das Viermächteabkommen entmilitarisiert. West-Deutsche mit Wohnsitz im Westteil Berlins wurden nicht eingezogen. © dpa
RTL-Moderator Oliver Geissen ging dagegen zum Bund und robbte mit dem Gewehr in der Hand über den Boden. © dpa
Komiker Dirk Bach leistete seinen Zivildienst in Köln. © dpa
Unser Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) diente selbstverständlich in der Bundeswehr. Er leistete seinen Wehrdienst bei den Gebirgsjägern in Mittenwald. © dpa
Nationalspieler Lukas Podolski diente dem deutschen Staat als Zivi. Von April bis Dezember 2005 leistete Poldi seinen Zivildienst mit einer Sonderregelung für Spitzensportler von 15 Stunden pro Woche - und zwar im Olympia-Stützpunkt im heimatlichen Köln. © dpa
Auch Poldis Nationalmannschaftskollege Per Mertesacker war Zivi. Er diente in einer geschlossenen Anstalt für Geistigbehinderte. Mertesacker: "Für mich war das ein guter Ausgleich neben dem Fußball." © dpa
Der King of Rock 'n' Roll diente als G.I. für die US-Army in Deutschland. Elvis Presley leistete seinen Wehrdienst unter anderem von 1958 bis 1960 im Panzerbatallion der 3rd Armored Division in Friedberg (Hessen). © dpa
DSDS-Gewinner Alexander Klaws wurde wegen einer Wespengift-Allergie ausgemustert. © dpa
Sat1-Moderator Kai Pflaume war Soldat. Er diente in der Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR. © dpa
"Isch hab' gedient", kann Hape Kerkeling sein. Und zwar als Zivi. © dpa
War ebenfalls Zivildienstleistender: Schwimmstar Paul Biedermann. © dpa
RTL-Chefredakteur Peter Kloeppel kennt dagegen den Drill auf dem Kasernenhof: Er war bei der Bundeswehr. © dpa
Auch Starkoch Johann Lafer war Soldat. Er diente im österreichischen Bundesheer. © dpa
Ex-Nationalspieler Marco Bode war Zivi. Nach eigenen Angaben erfuhr er im Altenheim „wahren Wert der Gesundheit und Jugend“. © dpa
Moderator Stefan Raab leistete 1986/1987 seinen Grundwehrdienst bei der Flugbereitschaft des Verteidigungsministeriums in Köln-Wahn ab. © dpa
Komiker Hans Werner Olm entging seiner Einberufung, indem er nach West-Berlin zog: „Ich hatte keine Lust auf Bundeswehr. Und in Berlin war man davon befreit.“ © dpa
Ex-Boxweltmeister Henry Maske war Soldat in der DDR. Er brachte es sogar zum Offizier der NVA. © dpa
Im Westen diente Moderator Jürgen von der Lippe beim Bund. Und zwar in Olivgrün. Hawaii-Hemden sind im Manöver eher unpraktisch. © dpa
Schauspieler Til Schweiger leistete kurzzeitig seinen Wehrdienst beim Bund. Dann verweigerte er den Dienst an der Waffe aus Gewissensgründen und wurde Zivi im Krankenhaus. © dpa
Muskelmann Ralf Möller dagegen zog seinen Wehrdienst beim Bund durch. Er berichtet: "Ich habe meinen Wehrdienst bei den Pipeline-Pionieren absolviert, von 1979 bis 1981, Bataillon 840 in Wuppertal-Elberfeld." © dpa
BAP-Sänger Wolfgang Niedecken diente als Zivi. Er wurde in der Altenbetreuung und beim Essen auf Rädern in Köln eingesetzt. © dpa
Rodel-Olympiasieger Georg Hackl war Sportsoldat bei der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Bischofswiesen. Er brachte es bis zum Dienstgrad eines Stabsfeldwebels. © dpa
Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) war zwar ein guter Fußballspieler und bestimmt tauglich. er wurde aber als Sohn einer Kriegerwitwe nicht eingezogen. © dpa
Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) Philipp Rösler war Sanitätsoffizier bei der Bundeswehr. © dpa
Grünen-Fraktionsvorsitzender musste nach dem Abitur zunächst zum Bund. Seine Kriegsdienstverweigerung war zunächst nicht anerkannt worden. Er klagte sich allerdings in den Zivildienst und arbeitete in einem Heim für schwer erziehbare Jungen bei Bremen. © dpa
Komiker Mike Krüger ging zum Bund. Er war Funkfernschreiber bei der Marine in Glücksburg, Flensburg sowie beim Marinefliegergeschwader 1 (MFG1) in Kropp/Jagel. © dpa
CSU-Ehrenvorsitzender Edmund Stoiber sitzt auf diesem Bild zwar im Panzer. Er absolvierte seinen Grundwehrdienst aber bei der Gebirgsdivision in Mittenwald und Bad Reichenhall. © dpa
Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele diente beim Bund. Er lehnte aber die übliche Beförderung zum Gefreiten ab. © dpa
Er hatte ein Gewehr in der Hand und war ein Soldat: Komiker Bernd Stelter war in Unna-Königsborn im Nachschub-Bataillon stationiert. © dpa

Geheiratet hat Meisner 1987: Im Flieger nach New York machte er seiner Freundin Yvonne einen Heiratsantrag: „Als die Maschine der Lufthansa auf 10.000 Meter Höhe war, wollte ich mein g'schlampertes Verhältnis endlich einmal beenden und habe ihr einen Heiratsantrag gemacht. Sie konnte ja nicht raus aus dem Flieger.“ Geheiratet haben sie auf einer kleinen Insel in Schweden. Meisner hat zwei Töchter.

Vor wenigen Jahren hat er noch davon geträumt, einmal wie Jörg Pilawa durch eine ARD- oder ZDF-Show zu führen. Doch die öffentlich-rechtlichen Sender hatten ihn nicht so recht auf dem Zettel. Von seiner Leidenschaft, dem Trabrennsport, hat sich Meisner inzwischen distanziert, weil sich der Sport, wie er bedauert, nicht weiterentwickelt habe. Dafür hat Meisner eine andere Passion entdeckt: In der Nähe von Bordeaux hat er ein Weingut erworben.

Von Carsten Rave

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