Ingrid Steeger: Hartz IV war Segen für mich

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Für sie war Hartz IV die Rettung: Schauspielerin Ingrid Steeger.

München - 2010 war für Ingrid Steeger kein gutes Jahr: Depressionen, finanzielle Schwierigkeiten - sie lebte am Existenzminimum. Heute sagt die Schauspielerin, dass Hartz IV für sie ein großer Segen gewesen sei.

„Es hat mir geholfen, ins Leben zurückzufinden“, sagte „Klimbim“-Star Ingrid Steeger im Interview der Zeitschrift „freundinDONNA“. Heute sei sie stolz darauf, nach ihrem öffentlichen Absturz wieder schuldenfrei zu sein. Im Jahr 2010 sei sie krank gewesen, habe an Depressionen gelitten und sei in großen finanziellen Schwierigkeiten gewesen. „Mein Glück, so absurd das auch klingen mag, war, dass die Presse auf meine Situation aufmerksam wurde und laut in die Welt hinausposaunte, wie dreckig es mir ging.“ Durch diesen Schock habe sie sich endlich der Realität gestellt und sei trotz aller Scham zum Amt gegangen.

Mit Männern habe sie heute abgeschlossen, sagte Steeger. Sie glaube nicht mehr daran, die große Liebe zu finden. „Der Mann, der mir gefällt, müsste erst gebacken werden“, meinte sie. „Es ist doch so: Junge Männer wollen keine älteren Frauen, und ältere Männer nehmen sich eine Junge. Umgekehrt will ich auch keinen zu alten Freund und bei einem jüngeren würde ich mich alt fühlen. Und die Gleichaltrigen, die dann noch übrig bleiben, sind entweder vergeben oder schrullig. Nee, da bleib ich lieber allein.“ Beziehungen und Flirten seien für sie vorbei, sagte sie und fügte hinzu: „Ich fühle mich befreit, seit ich nicht mehr sexy sein muss.“

dpa

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