US-Schauspieler über Datensicherheit

Gyllenhaal: Kritik an lauschender US-Regierung

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Kann nicht mit und nicht ohne Internet: Jake Gyllenhaal.

Hamburg - In "Nightcrawler" spielt Jake Gyllenhaal (33) einen Mann, der skrupellos die Privatsphäre anderer verletzt. Im wahren Leben macht sich der Hollywoodstar Sorgen um die Datensicherheit im Netz.

„Wir leben in einer Zeit, in der Privatsphäre nicht mehr existiert. Die Regierung speichert unsere E-Mails und Telefonate und wer weiß was sonst noch alles“, sagte Gyllenhaal dem Magazin „Neon“. „Unvorstellbar, was passieren könnte, wenn diese privaten Informationen in die falschen Hände fallen.“ Im Grunde hätten Internetnutzer die Kontrolle über ihr Leben verloren, sagte der „Brokeback Mountain“-Star. Sich dem Internet zu verweigern, sei aber keine Lösung.

In seinem neuen Film „Nightcrawler“ spielt Gyllenhaal einen sensationsgierigen Fernsehreporter. Er persönlich habe aber keine Probleme mit Paparazzi: „Die können mich gerne fotografieren, wenn ich am Strand spazieren gehe oder heute Abend das Hotel durch den Haupteingang verlasse“, sagte der Schauspieler. „Ich bin das gewohnt und es wäre jämmerlich, sich darüber zu beklagen.“ Doch was seine Filmfigur mache, sei etwas Schlimmeres. Der sei „ein Raubtier, das seine hilflosen Opfer filmt, wenn sie tot oder schwer verletzt sind“.

dpa

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