Frau von Peer Kusmagk stillt zwei Kinder 

Janni Hönscheid postet Foto vom „Tandemstillen“ und kriegt eindeutige Reaktionen - „Oh mein Gott“

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Janni Hönscheid und Peer Kusmagk mit Sohn Emil-Ocean und Töchterchen Yoko.

Janni Hönscheid und Peer Kusmagk sind zum zweiten Mal Eltern geworden. Gestillt wird nicht nur Baby Yoko, sondern auch der ältere Bruder, wie Janni auf Instagram zeigt. Die Reaktionen der Fans sind eindeutig.

Potsdam - Stillen gehört zu den Themen, die so richtig polarisieren. Die einen lehnen es ab, die anderen sind glühende Verfechter. Jeder glaubt, am besten zu wissen, was gut ist und was schlecht. Janni Hönscheid (28), die Frau von Peer Kusmagk (44), der kürzlich mit einer Sucht-Beichte schockte, hat da eine ganze klare Meinung - und stillt zwei Kinder gleichzeitig!

Vor kurzem wurde Yoko geboren, das zweite Kind von Hönscheid und Kusmagk. Bei Instagram zeigt Janni nun ein Bild, das für reichlich Gesprächsstoff sorgen dürfte: Sie sitzt lächelnd auf dem Bett, an ihrer rechten Brust die frischgeborene Yoko, an der linken Brust Söhnchen Emil-Ocean, der vor knapp zwei Jahren geboren wurde.

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Dieses Foto ist an einen der ersten Tagen entstanden als wir wieder Zuhause waren. Für mich ein Moment der Befreiung und Zufriedenheit, dass alles genau so ist, wie es sein soll. Als Emil-Ocean zum ersten Mal wieder an die Brust wollte nach ein paar Tagen Trennung- war das für mich ein sehr verwirrender Moment. Garnicht weil es sich nicht richtig anfühlte Ihn weiter zu stillen und einfach weiterzumachen wie vor der Geburt- sondern durch die Verwirrung und die Verunsicherung die ich in meinem Kopf hatte. Irgendwie hatte sich diese strenge, kalte Stimme in mein Kopf geschlichen, die mir sagte: nun mach bloß keinen Fehler, er hat es nun auch ohne Dich überlebt die letzten zwei Tage, bleib konsequent und bestimmt! Er wird dem Baby die Milch „wegtrinken“. Es ist „zu anstrengend“. Du schaffst es nicht „beide zu stillen“. Kurz hörte ich auf diese Stimme, und Emil-Ocean fing an kläglich zu weinen. Er hatte einen so traurigen, verzweifelten Blick. Tränen flossen über seine Wangen. Mit den Armen umschlung er meine Beine- rief „Mama!... MAMA!!!“ Er war ganz fassungslos. Auch ich weinte. Diese fürchterliche Stimme versuchte es noch einmal: „werd jetzt bloß nicht weich!“ Es dauerte ein paar Sekunden, bis ich realisierte, dass das gar nicht meine Stimme war. Es war die Stimme von einer Gesellschaft, in der es unüblich ist, „so lange“ zu stillen, und „dann auch noch“ zwei Kinder. Es war die Stimme von Krankenhäusern, und einer Hebamme die mich aus eigener Unwissenheit mehrere Male verunsichert hatte. Als ich mich mehr mit dem „Tandemstillen“ ausseinandersetzte und es recherchierte, fand ich heraus das es keinerlei gefährlich ist, und sich die Milch auch immer nach dem neuen Baby zusammensetzt. Man solle es zuerst anlegen, damit es genug bekommt, und natürlich schauen das es Zunimmt. Auch für Emil-Ocean hat es viele Vorteile, doch vor allen Dingen ist es einfach wichtig für Ihn zu sehen, das er „seinen Platz“ nicht verloren hat. Und auch wenn es natürlich dadurch Zeiten gibt die für mich unglaublich anstrengend sind, ist es das wundervollste was ich je gesehen habe wenn Emil-Ocean ganz zärtlich nach Ihren winzigen Fingern greift und die beiden Händchen haltend einschlafen

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Das Foto, so schreibt Janni dazu, sei an einem der ersten Tage nach ihrer Rückkehr nach Hause entstanden. Für sie sei das „ein Moment der Befreiung und Zufriedenheit“ gewesen, „dass alles genau so ist, wie es sein soll.“

Janni Hönscheid: „Tandemstillen“ treibt sie um

Doch das Doppel-Stillen treibt die Surferin offenbar um. „Als Emil-Ocean zum ersten Mal wieder an die Brust wollte nach ein paar Tagen Trennung, war das für mich ein sehr verwirrender Moment.“ Nicht, weil es sich nicht richtig anfühlte ihn weiter zu stillen und einfach weiterzumachen wie vor der Geburt, sondern durch die Verwirrung und die Verunsicherung, die sie gehabt habe. 

„Irgendwie hatte sich diese strenge, kalte Stimme in mein Kopf geschlichen, die mir sagte: Nun mach bloß keinen Fehler, er hat es nun auch ohne Dich überlebt die letzten zwei Tage, bleib konsequent und bestimmt! Er wird dem Baby die Milch „wegtrinken“. Es ist „zu anstrengend“. Du schaffst es nicht „beide zu stillen““, schreibt Hönscheid. 

Stillen: Janni Hönscheid rechnet ab

Dann wird es esoterisch: „Kurz hörte ich auf diese Stimme, und Emil-Ocean fing an kläglich zu weinen. Er hatte einen so traurigen, verzweifelten Blick. Tränen flossen über seine Wangen. Mit den Armen umschlang er meine Beine, rief „Mama!... MAMA!!!“ Er war ganz fassungslos. Auch ich weinte. Diese fürchterliche Stimme versuchte es noch einmal: „Werd jetzt bloß nicht weich!““

Wie Janni weiter berichtet, dauerte es ein paar Sekunden, bis sie realisierte, dass das gar nicht ihre Stimme war. „ Es war die Stimme von einer Gesellschaft, in der es unüblich ist, „so lange“ zu stillen, und „dann auch noch“ zwei Kinder. Es war die Stimme von Krankenhäusern und einer Hebamme, die mich aus eigener Unwissenheit mehrere Male verunsichert hatte.“

Janni Hönscheid: „Tandemstillen ist nicht gefährlich“

In ihrem Beitrag rechnet die 28-Jährige aber nicht nur mit den ihrer Meinung nach falschen (Meinungen) der Gesellschaft ab, sondern berichtet auch, wie es für sie danach weiterging: Sie hat sich mit dem Thema „Tandemstillen“ offenbar auseinandergesetzt, dazu recherchiert - und herausgefunden, „dass es keinerlei gefährlich ist, und sich die Milch auch immer nach dem neuen Baby zusammensetzt. Man solle es zuerst anlegen, damit es genug bekommt, und natürlich schauen, dass es zunimmt. Auch für Emil-Ocean hat es viele Vorteile, doch vor allen Dingen ist es einfach wichtig für ihn zu sehen, dass er „seinen Platz“ nicht verloren hat.“

Janni hat sich schon häufiger zum Thema Stillen positioniert: Etwa als sie bei Instagram ein Foto postete, das sie beim Stillen von Emil-Ocean zeigt. „Ich denke, wenn Frauen von Anfang an mehr für das Stillen bestärkt und aufgeklärt werden würden, und mehr wertgeschätzt und unterstützt, hätten wir damit auch eine bessere Chance das es klappt“, schreibt sie darin etwa.

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#thebestisbreast ...war in meiner Story gestern Abend zur Weltstillwoche einer meiner Hashtags. Das er etwas provokant rüberkommen könnte, ist mir bewusst, denn stillt man nicht weil man es nicht möchte, oder hat es einfach nicht geklappt, lässt einen dieser Hashtag eventuell nicht ganz kalt. Doch warum ist das so? Ich bin der Meinung, wenn man mit einer eigenen individuellen Entscheidung, voll im Reinen ist, dann kann man auch die Entscheidungen anderer 100% Respektieren. Trägt man jedoch Trauer oder Verärgerung mit sich, und verarbeitet man ein Trauma nicht, so projiziert man es oft sein Leben lang - unbewusst - auf andere, die oft gar nichts dafür können. „Die hat ja leicht reden,bei Ihr hat das ja super geklappt“ ist ein weiteres Vorurteil das ich mir manchmal anhöre. Doch auch ich kenne dieses Gefühl. Nehmen wir mal die Geburt von meinem Sohn, der per Notkaiserschnitt geholt werden musste. Ja, das war für UNS in dem Moment das richtige. Doch trotzdem ist in der Norm immer die Natürliche Geburt das erstrebenswerte. Ich musste es für mich verarbeiten. Der Wahrheit ins Auge sehen. Verstehen warum es passierte. Daraus Lernen. Oder es auch nicht verstehen. Dennoch akzeptieren. Um auch andere Wertfrei SEIN und Leben zu lassen, mich mit Ihnen Freuen zu können. Die Natur hat - in der Norm- alles was wir und unsere Kinder brauchen. Und ich finde dies sollte uns Frauen- gerade in Zeiten der Schwangerschaft und Geburt, vermittelt werden. Stattdessen werden wir oft von Anfang an Verunsichert. Uns werden Schnuller und Fläschchen geschenkt. Ich denke, wenn Frauen von Anfang an mehr für das Stillen bestärkt und aufgeklärt werden würden, und mehr wertgeschätzt und unterstützt, hätten wir damit auch eine bessere Chance das es klappt Alles was wir brauchen ist in uns, wir müssen nur lernen es zu wieder zu finden #normalizebreastfeeding #unterstützung #supportbreastfeeding

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Mit dem „Tandemstillen“ hat Janni also offenbar den richtigen Weg für sich gefunden: Auch wenn es dadurch Zeiten für sie gebe, die unglaublich anstrengend seien, sei es „das Wundervollste, was ich je gesehen habe, wenn Emil-Ocean ganz zärtlich nach ihren winzigen Fingern greift und die beiden Händchen haltend einschlafen.“

Janni Hönscheid: Viel Zuspruch der Fans für „Tandemstillen“

Mehr als 14.000 Likes und jede Menge wohlwollende Kommentare von ihren Fans zeigen, dass sie mit dieser Meinung nicht alleine ist. „Respekt Janni, lass Dich von der Gesellschaft nicht stressen. Als ich Deinen Text gelesen habe, durchströmte mich ein wohliges Gefühl ... Du machst das wunderbar, hör auf Deine „eigene“ innere Stimme. Das die beiden händchenhaltend einschlafen ist sooooooo süß“, schreibt etwa eine Userin. 

„Wunderschönes Bild, welches eigentlich keiner Rechenschaft bedarf“ und „Das ist das schönste Bild, das du jemals hochgeladen hast, Janni! So ehrlich, so natürlich und so viel Liebe in einem Bild!!! Hammer! Du bist ein Vorbild!“, meinen zwei andere Followerinnen. „Oh mein Gott. Was tolle Worte. Sie schlafen häbdchenhaltend ein wie wunderschön“, schreibt eine andere. 

Auch Moderatorin und Schauspielerin Nina Bott hat beim Thema Stillen schon so einiges erlebt: Sie wurde aus einem Café geworden - weil sie dort stillen wollte. Heidi Klum hat sich in diesem Jahr zum Muttertag etwas Besonderes einfallen lassen: Das Topmodel postete bei Instagram ein äußerst intimes Still-Video - vielen Fans ging das zu weit.

thh

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