Nach Aufruf zur Toleranz

Lady Gaga wegen "Homo-Propaganda" verklagt

+
Lady Gaga bei ihrer Ankunft am 07.12.2012 auf dem Flughafen in St. Petersburg

Moskau - Weil sie bei einem Konzert in St. Petersburg zu Toleranz mit Homosexuellen aufgerufen hat, droht US-Superstar Lady Gaga (26) wie zuvor Sängerin Madonna Ärger mit der russischen Justiz.

Der Stadtverordnete Witali Milonow habe die Pop-Sängerin wegen in der Touristenhochburg verbotener „Homosexuellen-Propaganda“ verklagt, meldete die Agentur Interfax am Freitag. Milonow warf Lady Gaga vor, bei ihrem Auftritt am 9. Dezember Jugendliche zum Coming-Out animiert zu haben. Im Fall eines Schuldspruchs droht der Künstlerin eine hohe Geldbuße.

Madonna (54) war allerdings im November freigesprochen worden und damit einer Millionenstrafe entgangen. Sie hatte bei einem Konzert in St. Petersburg ebenfalls für Gleichberechtigung geworben. Homosexualität ist in Russland nicht verboten; Schwule und Lesben werden aber im Alltag diskriminiert. Das Verbot der „Homosexuellen-Propaganda“, das nach offiziellen Angaben dem Kinderschutz dient, verhindert nach Ansicht von Kritikern auch die Aufklärung über Aids.

dpa

 

Lady Gaga: sexy und verrucht

Lady Gaga: sexy und verrucht

Meistgelesen

Video
Ohne BH: Angelina Jolie zeigt Nippel beim Erzbischof
Ohne BH: Angelina Jolie zeigt Nippel beim Erzbischof
William und Kate: So schön war ihr Besuch in Paris
William und Kate: So schön war ihr Besuch in Paris
Acht Jahre nach Scheidung: Mario Basler wieder mit Ex-Frau zusammen
Acht Jahre nach Scheidung: Mario Basler wieder mit Ex-Frau zusammen
Marion Cotillard hat ein Mädchen zur Welt gebracht
Marion Cotillard hat ein Mädchen zur Welt gebracht

Kommentare